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Lokalsport Eishockey-Landesliga: Celler Oilers erleben schlimmes Debakel
Sport Sport regional Lokalsport Eishockey-Landesliga: Celler Oilers erleben schlimmes Debakel
20:28 23.02.2015
Von Heiko Hartung
Eishockey-Verbandsliga: Celler Oilers - Timmendorf (1. Playoff-Spiel): Bernd Bombis (rechts) im Zweikampf. hinten: Jörn Thölke. Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

„Anfangs haben wir noch auf Augenhöhe mitgespielt“, so Bombis. Doch schnell zeigten die Timmendorfer, die nach der Vorrunde den zweiten Platz belegt hatten, ihr wahres Können und trafen noch im ersten Drittel zweimal ins Tor. „Wir hatten uns eigentlich etwas ausgerechnet, aber die waren einfach zu stark“, erkennt Bombis die Übermacht der Ostseestädter an. Bei den Oilers merkte man Spielern wie André Esser oder Wadim Yeshow, die nach längerem Ausfall ins Team zurückgekehrt waren, die fehlende Frische an. Immer wieder stürmte Timmendorf gegen das Celler Tor und zog im zweiten Abschnitt auf 5:0 davon. „Danach hat sich unser Torwart Sebastian Reinert freiwillig auswechseln lassen“, so Bombis.

Doch im letzten Drittel kam es noch schlimmer für Celle. „Besonders unsere dritte Reihe war in der Abwehr hoffnungslos überfordert“, so der Coach. Die äußerst fairen Gäste, die keine Strafminute kassierten, nutzten die Unordnung der Oilers zu sechs weiteren Toren. Den Ehrentreffer für Celle gelang Markus Köppl zwei Minuten vor dem Ende.

Im Rückspiel am kommenden Sonntag (18 Uhr) in Timmendorf müssten die Oilers mit zehn Toren Unterschied gewinnen, um doch noch ins Finale einzuziehen. „Das Ding ist durch“, winkt Bombis jedoch ab. „Wir wollen uns zum Saisonabschluss gut verkaufen – mehr ist nicht drin.“