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Lokalsport "Endspiel" um Klassenerhalt für HSG
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19:31 15.04.2016
Celle Stadt

TV Uelzen – HSG Adelheidsdorf-Wathlingen (Samstag, 19.15 Uhr)

„Das nächste Endspiel um den Klassenerhalt“ nennt es Coach Maik Sieverling – vielleicht ist es das letzte. Denn er weiß: „Gegen den TVU müssen wir einfach gewinnen – egal wie.“ Dabei wird es sicherlich darauf ankommen, welches Team besser mit dem enormen Druck umgehen kann. Denn die Tabellensituation ist diffizil. Wathlingen ist mit neun Pluspunkten Letzter, davor rangieren Uelzen (ein Spiel mehr) und Clenze mit zehn sowie Heidmark mit 13 Zählern. Also wird und muss die HSG natürlich noch einmal alles geben.

Wichtig: Die Kreise von Spielertrainer Lasse Behrens und Routinier Axel Koch müssen die Wathlinger eindämmen, zudem im Angriff mit mehr Mut und Entschlossenheit zu Werke gehen. Pluspunkt: Uelzen hat acht Spiele in Folge verloren und bekannt gegeben, dass Coach Behrens in der kommenden Saison von Herbert Mendrizik ersetzt wird. Ein Zeichen der Aufgabe? Der HSG ist das egal. Sieverling weiß: „Sollten wir es nicht schaffen, Uelzen zu schlagen, können wir wohl nur noch auf Wunder hoffen.“

TuS Bergen – MTV Eyendorf (Samstag, 19.30 Uhr)

Wieder einmal aus der Außenseiterposition will Bergen Eyendorf ärgern. Im Hinspiel spielte der MTV unterschiedliche Abwehrformationen, mit denen Bergen aber gut klar kam. Da heißt es abwarten, was sich die Gäste dieses Mal ausdenken. Auf jeden Fall gehört Eyendorf zu den körperlich stärksten Mannschaften der Liga. Deshalb ist im Angriff schnelles Passspiel gefragt.

Zudem muss die Berger Deckung Spielmacher und Haupttorschütze Fabian Witthöft besser in den Griff bekommen als beim Spiel vor drei Wochen – dies gilt auch für die gefährlichen Phillipp Kallenberg und Raphael Künstler. Coach Jörg „Jimmy“ Matthée hofft, dass Felix Becker und Tobias Schack wieder mitspielen können, damit ausreichend Alternativen vorhanden sind: „Wir selbst gehen unbekümmert in die Partie und können nur gewinnen.“ Oder eben unentschieden spielen, wie beim 22:22 im Hinspiel. Auf jeden Fall dürfte Stimmung in der Bude sein, denn aus Eyendorf reisen sicherlich einige Anhänger mit in die „Heisterkamp-Hölle“ nach Bergen.

Von Stefan Mehmke