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Lokalsport Enge Partie auch gegen Spitzenreiter
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16:11 08.11.2010
Von Jürgen Poestges
Celle Stadt

Sein Ärger hält sich in Grenzen. „Unter dem Strich wäre sicherlich ohnehin eine Niederlage herausgesprungen. Aber wir hätten es etwas enger gestalten können“, sagt Dirk Diefenbach, der Trainer der Tischtennis-Zweitliga-Herren von TuS Celle 92, nach der 2:9-Niederlage beim Tabellenführer TTC indeland Jülich. Was wie eine derbe Schlappe aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung aber durchaus als enge Partie. Denn drei Mal gingen Partie für die Celler erst im fünften Satz verloren. Diefenbach: „Und das waren genau die Spiele, bei denen ich wusste: Wenn wir sie ärgern können, dann da.“

Lars Petersen, der mit 4:11 im fünften Satz gegen Jean Lauric verlor, Pascal Tröger (9:11 gegen Axel Fischer) und Falko Turner (6:11 gegen Daniel Halcour), hätten die Partie ausgeglichener gestalten können. Und dann steht es eben statt 4:5 auf einmal 2:7, das knabbert dann schon am Selbstbewusstsein.“ Den Hauptgrund für die Niederlage sieht der Coach in der taktischen Disziplin. „Wir nehmen uns für jeden Satz eine Marschrichtung vor. Und meinen Jungs fehlt noch die Routine, das auch umzusetzen, wenn es einmal eng wird.

So geschehen bei der Niederlage von Tröger. „Er spielt auch einmal zwei ungeschickte Bälle, und schon ist der Satz 9:11 verloren“, analysiert Diefenbach. Filip Szymanski, die Nummer eins der Jülicher, habe bereits Erfahrungen in der 1. Liga gesammelt. „Und der bleibt auch ruhig, wenn es 10:10 im fünften Satz steht und legt noch mal einen drauf.

Dies sei aber ebenso angesprochen worden wie die 0:3-Niederlage des Doppels Nummer drei, in dem neben Tröger auch Richard Hoffmann steht. „Die beiden waren mal eine Bank, und das ist jetzt glaube ich das dritte Spiel in Folge, in dem wir mit 1:2 aus den Doppeln kommen. Da müssen und da werden wir dran arbeiten.“

Letztlich aber sieht er das Team auf einem guten Weg. „Wir müssen die Punkte gegen andere Mannschaften machen, zum Beispiel, am 21. November im Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Das ist ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf – und es wird ein Vier-Punkte-Spiel werden.“ Und durch den guten Auftakt in die 2. Bundesliga mit den fünf Punkten aus den ersten drei Partien sei man mehr als im Soll. „Diese fünf Zähler haben uns in der Tabelle schon nach vorne gebracht“, sagt Diefenbach.

Das November-Wochenende wurde im übrigen zu einem Doppelspieltag. Am Sonnabend, 20. November, reisen die Celler zum TTC Hagen. Die Partie wurde vom 19. Dezember auf dieses Datum vorgezogen. Diefenbach: „Das ist auch eine gute Mannschaft. Da müssen wir dagegen halten und uns warm spielen für die Partie gegen Köln.“

TTC indeland Jülich – TuS Celle 92 9:2. Szymanski/Lauric – Hölter/Petersen 11:9, 11:8, 11:6; Walther/Halcour – Mühlbach/Schreyer 8:11, 9:11, 7:11,; Strack/Fischer – Turner/Hoffmann 11:3, 11:4, 13:11; Szymanski – Schreyer 11:6, 12:10, 12:10; Walther – Mühlbach 11:5, 11:7, 12:10; Lauric – Petersen 14:12, 9:11, 11:13, 11:4, 11:4; Strack – Hölter 8:11, 8:11, 11:4, 5:11; Fischer – Tröger 11:7, 7:11, 11:7, 8:11, 11:9; Halcour – Turner 11:3, 9:11, 11:9, 8:11, 11:6; Szymanski – Mühlbach 5:11, 11:8, 13:11, 11:6; Walther – Schreyer 11:8, 11:4, 10:12, 11:9.