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Lokalsport Ernestinum-Schüler produzieren Video mit Celler Bundesliga-Handballerinnen
Sport Sport regional Lokalsport Ernestinum-Schüler produzieren Video mit Celler Bundesliga-Handballerinnen
18:01 28.01.2014
Von Jürgen Poestges
Die Nachwuchs-Reporter des Ernestinums mit (hinten, von links) Jörg Grünhagen (Öffentlichkeitsarbeit SVG Celle), SVG-Spielerin Bogna Dybul, Jeffrey Hernandez (Betreuer SportXperten, Johannes Habekost (Schulleiter Ernestinum) und SVG-Spielerin Jolanda Robben. Zwischen den Schülern vorne: Christof Rupprecht (Projektleiter SportXperten). Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

Warum fressen Eisbären eigentlich keine Pinguine? Eine solche Frage wird Jolanda Robben und Bogna Dybul eher selten gestellt. Aber die beiden Handballerinnen des Zweitliga-Tabellenführers SVG Celle standen im Mittelpunkt des Projektes der „SportXperten“ und von „Mottenschau“, dem Verein für Medienarbeit. In diesem Rahmen planten und drehten sieben Schüler der Klasse 5b des Gymnasiums Ernestinum ein Video über die beiden Spielerinnen und den SVG.

„Das hat großen Spaß gemacht. In sechs Tagen hatten wir den Film fertig“, erzählt Zuzanna Gruszczynska. Die Zehnjährige war beim Ausarbeiten der Fragen dabei. Jakob Gieseking stand hinter der Kamera, neben Zuzanna stellten Ceylan Karka, Lara Löffler, Maria-Constanze Engelen, Marlin Koch und Mira Will die Fragen.

Christof Rupprecht leitete das Projekt von „SportXperten“-Seite aus. „Es ist immer wieder spannend, zu sehen, wie die Kinder an die Sache herangehen. Wir begleiten sie zwar, geben kleine Tipps, aber das meiste erarbeiten sie sich selbst. Und so wird jeder Film anders“, sagt er. Und wird von Schulleiter Johannes Habekost unterstützt: „Wir wollen die Kinder dazu bringen, über sich hinaus zu wachsen. Das ist in so einem Projekt möglich.“ Die Medienerziehung junger Leute ist ein Anliegen des Projektes.

Angetan waren auch Robben und Dybul. „Es war sehr interessant. Die Kinder waren gut vorbereitet und nur am Anfang ein klein wenig nervös“, sagt Robben. Und Dybul ergänzt: „Ich glaube, wir waren wegen der Kamera aufgeregter als die Kinder.“ Jörg Grünhagen, zuständig für die SVG-Öffentlichkeitsarbeit, war ebenfalls voll des Lobes für die Aktion, die im übrigen von der Lotto-Sport-Stiftung finanziell unterstützt wird. „Wir wären sofort wieder dabei, auch bei anderen Projekten der Schule“, sagte er. Und ergänzte: „Ihr in der Schule gebt immer Euer Bestes, genauso machen das unsere Handballerinnen.“

Übrigens: Pinguine werden nicht von Eisbären gefressen, weil die einen am Süd- und die anderen am Nordpol wohnen. Und nicht, liebe Handballerinnen, weil die Eisbären Vegetarier geworden sind.