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Lokalsport Erst Schießstand – dann Traualtar: Besonderes Duell für Freischütz Wathlingen
Sport Sport regional Lokalsport Erst Schießstand – dann Traualtar: Besonderes Duell für Freischütz Wathlingen
15:39 01.12.2017
Von Christoph Zimmer
ChristianOehns Quelle: Michael Schäfer
Wathlingen

Der anstehende Wettkampf zwischen Freischütz Wathlingen und dem SV Uetze ist für das Paar schon lange ein Thema. „Seit dem Aufstieg von Uetze in der letzten Saison sprechen wir darüber“, verrät Oehns. Für die anderen Sportschützen in den beiden Vereinen sei die Konstellation „ein Spaß, für uns ist das eher anstrengend“, sagt er mit einem Lächeln. Vor fünf Jahren stand sich das Paar, das seit zwölf Jahren zusammen ist und inzwischen gemeinsam in Mellendorf lebt, schon einmal in einem Wettkampf gegenüber. Damals noch in der zweiten Bundesliga hatte Oehns das bessere Ende für sich. Wenn es nach ihm geht, kann sich das gerne wiederholen. „Wichtiger ist aber, dass die Mannschaft gewinnt“, sagt er mit Blick auf Platz vier in der Tabelle als Ziel.

Ob die beiden im direkten Duell gegeneinander antreten, entscheidet sich erst kurz vor dem Wettkampf. „Wenn es so kommen sollte, wird der Gewinner vom Verlierer zum Essen eingeladen. So profitieren beide davon“, sagt Oehns.

Für die Sportschützen aus Wathlingen geht es im Wettkampf in Raesfeld fast schon um alles. „Wir müssen beide Wettkämpfe gewinnen, wenn wir die theoretische Chance auf das Finale erhalten wollen“, sagt Erhard Oehns. Mit zwei Siegen am Samstag gegen Uetze (16 Uhr) und am Sonntag gegen Bassum (10 Uhr), rechnet der Teammanager aus Wathlingen vor, könnte ein weiterer Erfolg in den letzten beiden Duellen für Platz vier und die Qaulifikation zur Endrunde reichen. „Dazu müssen wir aber in allen Wettkämpfen eine Topleistung zeigen.“

Auch für den Teammanager ist es ein besonderer Wettkampf – nicht nur weil es für den Vater von Christian Ohens auch gegen seine zukünftige Schwiegertochter geht. „Die beiden Mannschaften kennen sich ganz genau. Wir trainieren zusammen und es gibt viele Freundschaften untereinander.“ Richtig gerne gehe er nicht in den Wettkampf. „Es ist ein komisches Gefühl, gegen seine Freunde anzutreten. Aber egal, wie es ausgeht, wir gehen danach wieder mit einem Lächeln aufeinander zu.“ Das gilt besonders für Christian Oehns und Sarah Kiesewetter.