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Lokalsport Es geht um die zweite Liga
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16:28 25.02.2010
Von Jürgen Poestges
Turner in Aktion Quelle: nicht zugewiesen
Celle Stadt

Tischtennis-Oberligist TuS Celle 92 steht vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte. „Das kribbelt natürlich schon ein bisschen anders als vor einem normalen Spieltag“, erzählt Trainer Dirk Diefenbach. Die Rechnung ist einfach: Holen die Celler aus den beiden Partien beim SV Bolzum am Sonnabend um 15 Uhr und aus dem Heimspiel gegen den TSV Bargteheide am Sonntag (11 Uhr, Halle Altstädter Schule), mindestens drei Punkte, dann ist ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen – was gleich bedeutend mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga wäre.

Die Celler nehmen beide Spiele trotz ihrer Dominanz in der Liga (31:1 Punkte aus 16 Spielen) sehr ernst. Diefenbach: „Wir werden auf jeden Fall am Freitag Abend noch einmal ein Mannschafts-Training absolvieren.“

Die Partie am Sonnabend ist dabei schwerere. Der SV Bolzum ist als Tabellen-Zweiter erster Verfolger der TuSler (20:12 Punkte). „Wenn die in ihrer Bestbesetzung antreten, dann gehören die zum absoluten Favoritenkreis“, weiß der TuS-Trainer. In der Hinrunde gewannen die Celler 9:7.

„Gegen Bolzum gilt es, am besten gleich in den Doppeln ein Führung vorzulegen, um eine gute Ausgangsposition für die Einzel zu schaffen“, kann sich Mannschaftskapitän Pascal Tröger an die „Schlachten“ gegen den Lokalrivalen erinnern. Im Hinspiel führten die Celler da schon 4:0. Tröger: „Aber das entspricht wohl nicht dem wirklichen Stärke-Verhältnis.“ Also ist von den Cellern in Bolzum volle Konzentration gefordert. Denn: „Die werden auf jeden Fall versuchen, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen.“

Gegen das junge Team von Bargteheide (13:15 Punkte, Platz neun) soll dann in eigener Halle der Aufstieg perfekt gemacht werden – zumindest ein Unentschieden in Bolzum vorausgesetzt. „Das wird sicher kein Selbstläufer“, weiß Diefenbach. „Aber es ist natürlich eine tolle Sache, in eigener Halle mit den eigenen Fans die Meisterschaft feiern zu können.“

Dennoch sind seine Spieler gewarnt. „Gerade zum Ende der Hinrunde haben sie groß aufgespielt. Spitzenteams wie Bolzum oder die Reinickendorfer Füchse haben sie in arge Bedrängnis gebracht“, so Tröger. Besonderes Augenmerk gilt es da auf Ole Markscheffel zu richten, der in der Mitte der Bargteheider in der Rückrunde ohne Niederlage geblieben ist.

Auf jeden Fall hoffen die TuS-Mannen aber am Sonntag ab 11 Uhr auf eine volle Halle der Altstädter Schule. „Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit zu erleben“, fordert Diefenbach die Fans auf, zahlreich seine Mannschaft zu unterstützen.