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Lokalsport Eschede mit wichtigem Schritt auf Klassenerhalt
Sport Sport regional Lokalsport Eschede mit wichtigem Schritt auf Klassenerhalt
16:28 29.11.2010
Handball-Landesliga Männer, HSG Adelheidsdorf-Wathlingen – TuS Eschede am 27.11.2010 Quelle: Torsten Volkmer
Wathlingen

TuS Eschede machte in der Handball-Landesliga der Männer einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt: Der 26:21-Derbysieg bei der HSG Adelheidsdorf/Wathlingen könn-te Gold wert sein. Der SV Altencelle hatte gegen Spitzenreiter TuS Bergen keine Chance, verlor deutlich mit 21:34 und bleibt Vorletzter. Einen herben Dämpfer bekam der VfL Westercelle vom MTV Dannenberg eingeschenkt. Die Gelb-Schwarzen gingen mit 19:30 unter und finden sich jetzt auf Rang sechs wieder. Letzter bleibt TuS Hermannsburg, nach dem klaren 20:39 beim SV Teutonia Uel-zen-Salzwedel.

HSG Adelheidsdorf/W. – TuS Eschede 21:26 (9:14)

„Eschede wollte die Punkte einfach noch mehr als wir und gewann verdient“, meinte HSG-Betreuer Guido Zobiack nach der Niederlage gegen den Wiederaufsteiger. Das Spiel begann ausgeglichen (4:6 nach 15 Minuten), doch im zweiten Teil der ersten Hälfte erspielte sich Eschede einen respektablen Vorsprung.

Abziehbild dessen in Spielabschnitt zwei: Über 12:15 gestaltete Wathlingen das Spiel ausgeglichen, ehe TuS wieder mehr vom Spiel hatte und spätestens beim 15:21 die Entscheidung geschafft hatte. Der Gast nutzte die technische Fehler der Gastgeber, vor allem die Brüder Schindel sowie Rouven Meinicke und Lars Bakeberg taten sich als Torschützen hervor, während auf Wathlinger Seite lediglich Florian Wilke eine überdurchschnittliche Leistung bot.

Tore für Wathlingen: Wilke (6), Zywicki (5/1), Eichhorn (4/2), Bliedung (3), Wichmann, Sieverling und Otto (je 1).

Eschede: Bakeberg, M. und R. Schindel, Meinecke (je 5), Schigulski, Pusch und Hobbiesiefken (je 2).

SV Altencelle – TuS Bergen 21:34 (10:15)

Altencelle hielt in der ersten Hälfte überraschend gut mit, profitierte dabei aber sicherlich vom Fehlen der vier starken Stammspieler Bergens. Und von vielen technischen Fehlern Bergens. Doch nach dem 6:6 traf Altencelle kaum noch und lud Bergen zu Tempogegenstößen ein. „Das Einzige was geklappt hat, war die zweite Welle, weil Altencelle eine langsame Rückwärtsbewegung an den Tag legte“, befand auch Bergens Dominic Blanc-bois.

In der zweiten Hälfte begann Altencelle wieder respektabel, doch nach 15 Minuten fehlte den ohne Kolja Wieling und Gordon Richter angetretenen Gastgebern die Kraft. Zumal Bergens Abwehr jetzt besser stand und erneut haufenweise Tore über die erste Welle fielen. „Das war ein verdienter Sieg für Bergen“, meinte Altencelles Andreas Fieker.

Treffer für Altencelle: Katzer (9), Rother (4), A. Fieker (3), Woitas (2), Thiele, Jaenecke und Bettinger (je 1).

Tore für Bergen: Blancbois (10), Ahrens (5), Brodde (4), Glasewald, Lange (je 3), Gehnke, Hohls, Bühler, Liedke (je 2) und Flader (1).

VfL Westercelle – MTV Dannenberg 19:30 (10:12)

„Diese Niederlage ist ernüchternd, ziemlich deutlich und letztendlich verdient“, sagte der enttäuschte VfL-Coach nach dem Desaster im Verfolgerduell. Die erste Halbzeit war recht ausgeglichen, wobei sich die Gelb-Schwarzen da schon recht schwer taten. In der zweiten Hälfte fand das Team dann nicht zur richtigen Einstellung und hatte nie die Möglichkeit, den Spielverlauf zu drehen.

Westercelle agierte harmlos und ohne Absprache in der Abwehr, wenig durchsetzungsstark in der Offensive, konnte damit die Wendländer nie in Verlegenheit bringen. Und so verlor der VfL in einer knüppelharten Partie letztlich klar.

Tore für Westercelle: C. Hüsken (3), Wöhler, Werner, D. Hüsken, Dümeland, Laubenstein, Schwelendiek, v. Bothmer (je 2), Tiede und Pawils (je 1).

SVT Uelzen/S. – TuS Hermannsburg 39:20 (8:19)

„Mit einer Rumpfmannschaft haben wir zu hoch verloren. Die Fahrt in den Osten hätten wir uns sparen können“, sagte der zerknirschte Coach Markus Schulte. Nicht nur, dass TuS die Trikots vergessen hatte, selbst kaum Spieler waren an Bord. Als dann auch noch Fabian Hullmann in der 32. Minute die dritte Zeitstrafe kassierte, ging gar nichts mehr.

Das Spiel begann recht ausgeglichen, bis zur 20. Minute hielten die Gäste noch einigermaßen mit (6:9). Danach spielten nur noch die Gastgeber, Hermannsburg warf mit einer desolaten Angriffsleistung die Bälle einfach nur weg. Erfreulicher Fakt: Patrick Junghans sammelte im Tor Spielpraxis, er vertrat Stammtorwart Stephan Ballüer passabel.

Tore für Hermannsburg: Weber (4), Haarke, Ebel, Winkelmann, Hullmann (je 3), Rathje und Worthmann (je 2).

Von Stefan Mehmke