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Lokalsport Favorit HBV Celle unterliegt im Handball-Derby HSG Lachte-Lutter
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17:20 05.12.2016
Celle Stadt

HBV 91 Celle –

HSG Lachte-Lutter

24:25 (12:14)

Lachte zog alle Register: Am Mittwoch Krisensitzung, am Sonntag fuhr Coach Nils Bürgel nicht mit, sondern bat in der Kirche um göttlichen Beistand. Und siehe da: Interims-Coach Yannick Schulz stellte die Jungs sehr gut ein. Dafür kam der HBV nicht ins Spiel, spielte nicht schnell genug und gab dem Gast so alle Chancen.

Doch nach dem Halbzeitrückstand kämpfte sich der HBV zurück, es wurde spannend. Kurz vor dem Ende hat Moritz Kaplick dann die Chance zum Siegtreffer auf der Hand – und vergibt. Zwei Sekunden vor dem Ende gelang Lachte dafür der entscheidende Treffer. „Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe“, so Kaplick, während Nils Bürgel sich über den Coup seines Teams freute: „Am Ende hatten wir das Quäntchen Glück, das man braucht.“

HBV 91 Celle: Reinbold (7), M. Kaplick (6), Meyer (3), Donner (2), Pape (2), Bolay (2), Premper (1), B. Kaplick (1).

HSG Lachte-Lutter: Lemp, Hennecke; Diercks, Spring, Pieper, Schwekendiek, Krüger, Theiner, Hesseling, Aschik.

HSG Adelheidsd./Wathl. – MTV Eyendorf II

28:19 (15:13)

Die HSG hatte sich mit Carsten Karl verstärkt – eine sinnvolle Entscheidung: „Er hat den Jungen gezeigt, wie man richtig deckt“, lobte Coach Vylius Duknauskas den Routinier. Zurecht, wie nur sechs Gegentore in der zweiten Halbzeit unterstreichen.

Zwar zeigte die Mannschaft von Beginn an großen Willen, aber zu viele Fehler verhinderten eine klarere Führung der Gastgeber. Nach der Pause steigerte sich Wathlingen. Die Deckung stand bombenfest und vorn lief die Kugel rund.Wathlingen nutzte jetzt die Chancen sicher. „Die zweite Halbzeit war sehr, sehr gut, da hat die Mannschaft gezeigt, was in ihr steckt“, lobte Duknauskas.

HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Nötel, Gablik; Twelkemeyer (7), Sieverling, Gallathe, Karl (1), Blazek, Eichhorn (6), Ehlerding (6), Friedhoff (2), Burmeister, Peterson, Hahnraths (6).

VfL Westercelle –

TVV Neu-Wulmstorf

28:24 (10:10)

Anfangs schien der VfL die Rumpftruppe der Gäste mit nur einem Auswechselspieler zu unterschätzen. Westercelle spielte zwar ganz ordentlich, scheiterte aber andauernd an Wulmstorfs Keeper. Irgendwie schien der letzte Biss zu fehlen. Und wer weiß, wie es ausgesehen hätte, wenn Martin Deutsch nicht so eine tolle erste Hälfte gespielt hätte...

Das war letztlich aber egal, denn nach der Pause sahen die Zuschauer einen anderen VfL. Jetzt spielten Youngsters wie Maik Kelly richtig clever, der VfL bekam das Spiel in den Griff und gewann letztlich glanzlos, aber sicher. „Eigentlich haben wir das Spiel immer kontrolliert“, so Coach Michael Dümeland.

VfL Westercelle: Breva, Schader; Werner (1/1), Deutsch (7), Hense (2), J.-P. Tiede (6/2), Winkler (2), Köhn, Wöhler (3/1), Kelly (6), Klapproth (1).

Von Stefan Mehmke