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Lokalsport Favorit TSV Wietze geht geschwächt ins Derby
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02:24 10.02.2018
Celle

TSV Wietze

(Samstag, 18 Uhr)

Auch eine Woche nach dem aus Personalmangel abgesagten Spitzenspiel gegen den SV Altencelle hat sich das Wietzer Krankenlager nicht gelichtet. Mit Katrin Häring, Corinna Cohrs, Andrea Obieglo und Karina Mohring werden in Lachendorf voraussichtlich wichtige Spielerinnen fehlen. „Da müssen wir jetzt durch“, sagt Trainer Heiko Schoppmann, der diesmal allerdings von Burkhard Rühmland auf der Trainerbank vertreten wird.

Ob die abstiegsgefährdete HSG Lachte-Lutter gegen die geschwächten Gäste vielleicht sogar eine Siegchance hat, hängt von mehreren Komponenten ab. Zum einen muss die eigene Torjägerin Annabell Colditz in Höchstform sein. Zum anderen muss es gelingen, die Kreise von Wietzes Rückraumspielerin Kristin Skorek entscheidend einzuschränken. Noch wichtiger ist aber die mentale Verfassung der Lachendorferinnen, die oft viel zu früh den Kopf in den Sand stecken. „Wir können nur für eine Überraschung sorgen, wenn wir mit entsprechendem Selbstbewusstsein und echtem Siegeswillen in die Partie gehen“, weiß HSG-Trainer Holger Heinrich.

MTV Eyendorf –

SV Garßen-Celle II

(Samstag, 19.15 Uhr)

Auch beim Tabellenvierten klagt man über eine lange Liste von Ausfällen. Hier sind es Spielerinnen wie Jennifer Mummert, Adriane Zywicki, Majbritt Diederichsen oder Fiona Meier, die Trainer Felix Michelmann nicht zur Verfügung stehen werden. Doch nach dem klaren 32:14 Hinspielerfolg ist man davon überzeugt, auch mit schmaler Personaldecke in Eyendorf zum Erfolg zu kommen. „Jammern nützt ja nichts. Wir wollen da was reißen“, versichert Michelmann, für den eine konzentrierte Deckungsarbeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Dabei muss man besonders auf Rückraumspielerin Kim-Lisa Bahlburg achten, die Eyendorfs beste Werferin ist.

TSV Wietzendorf –

SV Altencelle

(Sonntag, 16.15 Uhr)

Als Favorit, aber dafür wie immer mit dünner Personaldecke, reist der Tabellenführer nach Wietzendorf. Jetzt steht auch noch der Einsatz von Kira Makenthun, die im Training umknickte, auf der Kippe. Die Gastgeberinnen gewannen zuletzt ihre Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf und schwimmen deshalb auf einer kleinen Euphoriewelle. Mit Denise Wollny verfügt der TSV zudem über eine der besten Torjägerinnen der Liga. „Die müssen wir in den Griff bekommen und dürfen auch sonst in der Abwehr nichts zulassen“, fordert SVA-Trainer Thorsten Dralle. „Wir sind gut drauf und wollen auch in Wietzendorf unsere weiße Weste wahren“, so Dralle.

TuS Oldau-Ovelgönne –

MTV Ashausen/Gehrden

(Sonntag, 17 Uhr)

Nach drei Niederlagen in Folge möchte das Team von Trainer Freddy Hövermann endlich wieder einen Sieg. Und gegen den formschwachen Tabellenzehnten müsste das eigentlich auch gelingen. Aber Hövermann bleibt skeptisch. „Das ist ein Schlüsselspiel um den Klassenerhalt, das für den weiteren Saisonverlauf große Bedeutung hat“, so der TuS-Coach. Personell sind die Voraussetzungen aufgrund zahlreicher erkrankter Spielerinnen eher bescheiden. „Mit Einsatz, mannschaftlicher Geschlossenheit und unseren treuen Zuschauern im Rücken müssen wir das irgendwie hinbiegen“, hofft Hövermann.

Von Jochen Strehlau

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