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Lokalsport „Fett weg mit Ted“: „Flasche leer“? Von wegen ...
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18:17 03.01.2014
Von Heiko Hartung
Nicht den Ellenbogen beugen: Während die Flaschen - angehoben werden, müssen die Arme lang ausgestreckt bleiben. Quelle: Anne Friesenborg
Celle Stadt

In der stellt der Celler Fitness-Experte Ted Spitzer Übungen vor, mit denen dem Winterspeck der Garaus gemacht wird. Allen ist gemein, dass sie entweder ganz ohne oder aber mit Hilfsmitteln nachgemacht werden können, die in jedem Haushalt greifbar sind. So wie Getränkeflaschen, die heute zum Einsatz kommen.

„Plastikflaschen, die in der Mitte eine Verjüngung haben, eignen sich gut, da man sie besser greifen kann“, rät Spitzer. Flaschengröße und ihr Füllgrad bestimmen das Gewicht. „Man kann mit Halbliterflaschen beginnen – das wird aber schnell zu leicht sein. 1,5- oder 2-Literflaschen bringen mehr Belastung“, so der Europameister im Fitness-Zehnkampf. Und wem das immer noch zu wenig ist, packt mehrere Wasserflaschen in einen Stoffbeutel und macht die Übungen damit.

Nach den ersten beiden Folgen der CZ-Fitnessserie haben sich einige Leser gefragt, wie viele Wiederholungen sie von einer Übung trainieren sollen. „Das kann man nicht so pauschal beantworten“, sagt Spitzer. „Um den reinen Muskelaufbau zu fördern, werden pro Satz von einer Übung jeweils 7 bis 12 Wiederholungen gemacht und die Belastung so hoch gewählt, dass man nicht mehr als diese Anzahl schafft.“ Aber auch bei viel mehr Wiederholungen wird immer noch der Muskel aufgebaut – gerade bei Untrainierten. Spitzer: „Man kann durchaus auch 15 oder 40 Wiederholungen machen.“ Beispiel: Ein Auto, das moderat eine lange Strecke fährt, verbraucht im Endeffekt genauso viel Sprit, wie eines, das in kurzer Zeit sehr schnell fährt oder einen schweren Anhänger einen Berg hochzieht – nur über einen längeren Zeitraum. „Vergleichen Sie sich mit einem Auto und versuchen sie beim Sport möglichst viel ,Kraftstoff‘ zu verbrauchen, indem Sie die Belastung hoch oder lange wählen“, rät Spitzer.