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Lokalsport Fett weg mit Ted: Immer schön auf dem Teppich bleiben
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15:09 21.02.2014
Von Heiko Hartung
Der Einbeinstand mit geschlossenen Augen trainiert alle stabilisierenden Muskeln um das Knie- und das Fußgelenk herum. Zudem Ober-, Unterschenkel-, Gesäß- und Hüftmuskulatur, Abduktoren und Adduktoren. Es werden viele kleine Stütz- und Haltemuskeln auch im unteren Muskulaturbereich geschult. Außerdem trainiert die Übung natürlich den Gleichgewichtssinn. Abfolge: Im Stand einen Fuß anheben, die Arme horizontal zur Seite halten. Zunächst geradeaus schauen, danach die Augen schließen. Später den Kopf in den Nacken legen. Quelle: Anne Friesenborg
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Im Stand wird ein Fuß angehoben. Das Standbein kann leicht gebeugt sein. Die Arme können zur Seite oder auch nach vorn gehalten werden. Zunächst wird der Kopf gerade gehalten und geradeaus geschaut, danach die Augen geschlossen. „Das macht es bedeutend schwerer, das Gleichgewicht zu halten, ohne dass man den Standfuß am Boden bewegen muss“, so Spitzer. Der Standfuß soll also am Boden bleiben ohne zu hüpfen. Man muss dann in Fußgelenk, Knie und Hüfte ständig gegensteuern, um ein Umfallen oder Herumhüpfen zu verhindern. Spitzer: „Genau das ist der Sinn der Übung.“

In der zweiten Stufe legt man den Kopf nach hinten in den Nacken, ohne dass zwischendurch die Augen geöffnet werden. „Die Orientierung wird dadurch schwieriger. In der Regel muss dann mit der Muskulatur im Standbein noch mehr gearbeitet werden.“ Ziel ist es, sehr lange auf einem Bein mit geschlossenen Augen zu stehen (10, 30, 60 Sekunden oder auch mehr). „Je länger man den Stand halten kann, desto anstrengender wird es. Das Standknie eiert dann zur Korrektur häufig schon mächtig hin und her“, weiß Fitnessexperte Spitzer.

Wichtig ist es, die Übung nicht gleich bei einem Ungleichgewicht abzubrechen, sondern nur kurz zu korrigieren. Zum Beispiel kann man sich mit einem Finger an der Wand abstützen oder den zweiten Fuß kurz am Boden absetzen.