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Lokalsport Fett weg mit Ted: Schweißtreibendes Kinderspiel
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18:44 14.02.2014
Von Heiko Hartung
Die Gummitwist-Sprünge trainieren die Sprungmuskulatur in Fuß-, Unter- und Oberschenkel, Gesäß- und Beinhebermuskeln und teilweise auch die Bauchmuskeln. Je nach Oberkörper und Armeinsatz werden auch diese Muskeln gefordert. Und so einfach geht es: Ein Gummiband zwischen zwei Stühlen oder Tischen spannen, seitlich neben das Band stellen und seitlich darüber springen – und sofort wieder zurück. Quelle: Anne Friesenborg
Celle Stadt

Die beiden Nachbarskinder werden durch Stühle ersetzt, das Gummiband kommt aus dem Textilbereich – das gute alte „Schlüpfergummi“. „Mit der Gummibandhöhe, der Sprungfrequenz und -anzahl kann man den Schwierigkeits- und Belastungsgrad selbst einstellen“, so Spitzer.

Sein Tipp: „Mit einem Armschwung kann man den Sprung unterstützen und erleichtern. Es wird etwas schwieriger, wenn die Hände an der Hüfte gehalten oder anderweitig fixiert werden.“

Man kann seine erbrachte Leistung auch messen, indem man die Anzahl der Sprünge pro Zeiteinheit zählt. „Einfach mal mit zehn Sekunden anfangen und versuchen, zehn Sprünge zu machen. Später kann man die Zeit auf 30 Sekunde oder mehr erhöhen. Da beginnt dann der Schnellkraft-Ausdauerbereich“, so der Fitnesszehnkampf-Europameister.

Eine weitere Variante ist der einbeinige Sprung. Außerdem kann man anstatt seitlich auch vorwärts und rückwärts über kleine Höhen springen. Oder im Schlusssprung vorwärts über größere Höhen, eine sofortige 180-Grad-Drehung und wieder zurück. Ob dabei Kinder-Abzählreime aufgesagt werden, bleibt jedem Fitnessjünger selbst überlassen. „Teddybär, Teddybär, geh nach Haus‘...“