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Lokalsport Freischütz Wathlingen hat Liga eins im Visier
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18:59 14.01.2014
Von Uwe Meier
Die erfolgreichen Schützen vom - SV Freischütz Wathlingen (von links)Trainer Klaus-Dieter Brand, - Philip Aranowski, Christian Oehns, Torsten Schwarz, Torben Wolf, - Andre Armgart, Cedric Cammann, Trainer Erhard Oehns, Dmitriy Dashevskiy und Jan-Oliver Waßmann. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Wathlingen

Platz eins hatten sie nach einem glänzenden Saisonverlauf in der 2. Bundesliga ins Visier genommen. Am letzten Wettkampftag zielten die Luftpistolenschützen des SV „Freischütz“ Wathlingen gut genug, um sich anschließend als Meister der Nordstaffeln feiern lassen zu dürfen. Mit einem letztlich deutlichen 5:0-Erfolg gegen den SV Uetze behaupteten die Wathlinger ihrer Führungsposition. Doch damit nicht genug. Jetzt ist sogar noch der Weg in die Bundesliga gangbar.

Immerhin ist der Nordmeister dabei, wenn es am 2. Februar in Hannover in der Relegation um den Aufstieg geht. Im vergangenen Jahr waren die Wathlinger schon einmal qualifiziert und sammelten Erfahrung. Ein Bundesligaabsteiger sowie jeweils zwei Teams aus der 2. Bundesliga Nord, Ost und West, stellen die Teilnehmer der Relegation. Jede Mannschaft tritt mit fünf Schützen an. Nach zwei Wettkämpfen über je 40 Schuss steigen die beiden Mannschaften mit der größten Gesamtringzahl auf.

Die Wathlinger werden dabei allerdings mit einem Handicap antreten: Cedric Cammann, die Nummer drei der Setzliste, startet am Relegations-Wochenende in Coburg beim Ausscheidungs-Schießen zu den Europameisterschaften der Junioren.

Zum Abschluss des Rundenwettkampfes in der 2. Liga konnten die Vorzeichen in der Partie „Freischütz“ Wathlingen gegen SV Uetze unterschiedlicher nicht sein. Während die Wathlinger darauf aus waren, Platz eins zu verteidigen, ging es für den Gegner um den Klassenerhalt.

„Freischütz“ war der klare Favorit. Den Uetzer Schützen war die Abstiegsangst deutlich anzumerken. Für sie stand der Gang in die Verbandsoberliga bei einer deutlichen Niederlage im Raum. Ein Sieg oder zwei Einzelpunkte hätten ihnen bereits gereicht, um zumindest in die Relegation zu kommen.

Der Wettkampf zeigte ein durchwachsenes Bild. Das Ergebnis von 5:0 erscheint deutlich – der Verlauf des Wettkampfes war es aber nicht.

Denn drei der fünf Uetzer Schützen lagen in der Zwischenrechnung vorn. Dann aber drehte sich das Blatt zugunsten der Wathlinger. Christian Oehns, die Nummer eins des SVW-Teams, war mit schwachen 90 Ring gestartet, legte aber in der zweiten Serie nach und brachte es noch auf insgesamt 375 Ring. Sein Uetzer Gegner baute in der zweiten Wettkampfphase ab und unterlag mit 367 Ring. Auch Philip Aranowski lag vorerst zurück. Seine Gegnerin lag mit drei Ring in Front. Am Ende standen für den Wathlinger 369 Ringe auf dem Monitor. Seine Kontrahentin gab mit den drei letzten Wertungsschüssen ihren Vorsprung noch ab und verlor mit 368 Ring.

Cedric Cammann begann mit 93 und 94 Ring gut, zumal er damit einen Vorsprung von sieben Ring hatte. Seine Gegnerin aus Uetze legte aber in der zweiten Hälfte deutlich zu. Letztlich siegte Cammann knapp mit 369 zu 367 Ring. Dimtriy Dashevskiy lief bis zum 33. Schuss einem Rückstand hinterher. Dann aber holte der Wathlinger Ring um Ring auf und siegte mit 370 zu 368 Ring. Leichtes Spiel hatte letztlich Jan Oliver Waßmann. Seine Gegnerin hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und kam nur auf enttäuschende 346 Ringe. Waßmann kam dagegen auf gute 375 Ring – ein sicherer Punkt für Wathlingen.