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Lokalsport Freischütz Wathlingen ist zum Siegen verdammt
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13:48 23.11.2018
Von Christian Link
Philip Aranowski wird für Freischütz Wathlingen in der Bundesliga erstmals auf Position 1 starten. Quelle: DSB/privat
Wathlingen

Nach drei Niederlagen in Folge benötigen die Pistoleros aus dem Westkreis dringend wieder ein Erfolgserlebnis. Der morgige Wettkampf beim Aufsteiger SSV Bad Westernkotten kommt da eigentlich ganz gelegen – wenn nicht ausgerechnet Wathlingens Topschütze Kristian Callaghan fehlen würde.

"Wenn Kristian dabei wäre, wäre ein Sieg eine sichere Sache", sagt SV-Teamchef Erhard Oehns. Doch beim 25-Jährigen steht die Führerscheinprüfung an und so dicke hat es der kleine Bundesligaclub nicht, dass er seinen Engländer für einen Tag einfliegen lassen könnte. Außerdem fällt WM-Teilnehmerin Jessica Schrader krankheitsbedingt aus. Und Jörn Nachtigall muss am Samstag als Polizist bei der NPD-Demo in Salzgitter für Ordnung sorgen. Er kann erst nach einer Nachtschicht zum Wettkampf nach Westfalen reisen.

Philip Aranowski geht erstmals als Wathlingens Nummer 1 an den Start. Der 29-Jährige hat mit seinen 380 Ringen vor zwei Wochen gegen Bassum gezeigt, dass er bereit für die Spitzenposition ist. "Philip hat eine gute Form, die muss er nur auf den Punkt bringen", sagt Oehns. Aranowskis Gegner wird voraussichtlich "Skandalschütze" Gregor Luetkevedder sein. Der Neuzugang aus der Westfalenliga wurde in den ersten zwei Wettkämpfen bei Bad Westernknotten auf der falschen Position eingesetzt, weshalb der SSV nachträglich beide Spiele am Grünen Tisch verlor. Der zehnte Tabellenplatz sagt daher wenig über den Gegner aus.

Auf der zweiten Position wird Torben Wolf auf die Schießbahn gehen. Die Formkurve des 32-Jährigen verlief am vergangenen Wettkampftag stark nach unten. Wenn er in Westfalen punkten will, wird er seine Bestleistung abrufen und wieder über 370 Ringe schießen müssen. Das weiß auch Teamchef Oehns, der den Gegner kennt: "Zumindest auf den vorderen Positionen ist Bad Westerkotten gut besetzt."

Wathlingens Christian Oehns zeigte im Teutoburger Wald zuletzt Licht (371 Ringe gegen Kriftel) und Schatten (361 gegen Bassum). Welche Strahlkraft er morgen entfalten wird, ist angesichts seiner unbeständigen Form seit seinem Schusshandwechsel nicht absehbar. Offen ist auch, wie sich Jörn Nachtigall bei seinem erst zweiten Saisoneinsatz schlagen wird. 367 Ringe wie gegen Kriftel würden sicherlich für einen Punktgewinn reichen.

Neben Ersatzmann Cedric Camman wird Teamchef Oehns auch einen Schützen aus der zweiten Mannschaft für den Bundesliga-Wettkampf berufen. Marten Heuer und Dimitriy Dashevskiy bieten sich an, beide schossen zuletzt zweimal mindestens 368 Ringe in der Verbandsoberliga. Oehns: "Wir machen es vom Training am Samstag abhängig, wer mitkommt."

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