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Lokalsport Fußball-Bezirksliga: Eschede knöpft Elbmarsch einen Punkt ab
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19:14 15.10.2017
Im Vorwärtsgang: Eschedes Marvin Söhl (links) – hier im Duell mit dem Elbmarscher Rene Schade – treibt den Ball nach vorne. Nach der Pause trauten sich die Gastgeber mehr zu und holten verdientermaßen ein Remis. Quelle: Oliver Knoblich
Eschede

Eschede. Wie nicht anders zu erwarten, hatten die Gäste von Beginn an die Initiative übernommen. Elbmarsch versuchte Druck aufzubauen, doch das gelang nur bedingt. Eschede stand eng und sehr geordnet in der eigenen Hälfte und machte den spielbestimmenden Gästen das Leben schwer. „Das kompakte Verschieben in der Viererkette verinnerlicht die Mannschaft immer mehr“, lobte Coach Ewert. So blieben Torchancen Mangelware. Ganze zwei Mal mußte der von der tiefstehenden Sonne geblendete TuS-Torwart Kai John in der ersten Halbzeit eingreifen. Bei Schüssen von Rico Grimm (7.) und Finn Baltzer (29.) zeigte er sich jedoch gewohnt sicher auf dem Posten.

So ließ Eschede durch konzentrierte Defensivarbeit hinten zwar nur ganz wenig zu, konnte aber in den ersten 45 Minuten nach vorne keine Akzente setzen. Das änderte sich sofort nach der Halbzeit mit der Einwechselung von David Schlawer. Dieser war gleich an zwei schön vorgetragenen Escheder Angriffen beteiligt und läutete damit die starke zweite Spielhälfte der nun deutlich mutigeren Gastgeber ein. Marvin Söhls fulminanter Rechtsschuss (53.) verfehlte sein Ziel nur knapp. Auch der aufgerückte Verteidiger Jannek Claassen zielte bei seinem Kopfball (54.) nicht genau genug. Elbmarschs Trainer Kim Koitka forderte sein in dieser Phase strauchelndes Team dazu auf, endlich aufzuwachen. Zunächst umsonst: Sturmtank Maik Kirchhoff wuchtete den Ball mit Effet in den Strafraum und Elbmarschs Jan Eckermann lenkte das Spielgerät über seinen machtlosen Torwart zu Eschedes 1:0 Führung (63.) in die eigenen Maschen.

Elbmarsch verstärkte nun seine Angriffsbemühungen und kam nach Vorarbeit des starken Finn Baltzer durch Bruder Sören Baltzer zum verdienten 1:1-Ausgleich (73.). Die intensive letzte Viertelstunde gehörte dann zunächst den Gästen, danach den Männern vom Brunshagen. In den aufregenden Schlußminuten klärte Elbmarsch zweimal in höchster Not gegen Florian Schöning (82.) und David Schlawer (87.). Doch am Ende war das 1:1 ein Ergebnis, das absolut in Ordnung ging. „Das war nicht einfach, weil Elbmarsch vor allem mit Kopfbällen sehr gefährlich war. Aber man hat heute eindeutig gesehen, dass wir uns diesen Punkt über die Teamleistung und nicht über Einzelspieler geholt haben“, freute sich Trainer Sven Ewert.

Von Jochen Strehlau