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Lokalsport Garßen macht den Sack nicht zu - Oldau verkauft sich teuer
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14:21 27.11.2017
Celle Stadt

SV Garßen-Celle II –

MTV Embsen

25:26 (10:13)

Nach kuriosem Spielverlauf musste sich das Team von Trainer Felix Michelmann letztlich unglücklich geschlagen geben. Ausschlaggebend dafür war eine völlig verkorkste Anfangsphase. „Wir haben den Beginn total verschlafen und lagen nach zehn Minuten bereits 1:7 hinten“, so Michelmann, der darauf hin umstellte. Die stark spielende Carolin Bartlau machte jetzt zusammen mit Marie Danz den Mittelblock dicht, was der SVG-Abwehr deutlich mehr Stabilität verlieh. So kämpften sich die Garßenerinnen langsam zurück ins Spiel und gingen nach einem Halbzeit-übergreifenden 8:0-Lauf bald selbst in Führung. Über 20:16 (48.) und 24:21 (53.) schien der Sieg des SVG II schon so gut wie sicher. Vor allem Maren Minskowski, die nach ihrem Kreuzbandriss erstmals wieder dabei war, feierte ein überzeugendes Comeback auf der Rechtsaußen-Position. Doch die Garßenerinnen machten den Sack nicht zu. „Mit Fehlwürfen haben wir Embsen am Leben gehalten. Der Kräfteverschleiß unserer Aufholjagd war wohl zu groß“, meinte der SVG-Coach. Besonders unglücklich: In letzter Sekunde verwarf Jennifer Mummert, sonst vom Siebenmeterpunkt sehr treffsicher, noch einen Strafwurf für die Garßenerinnen. Damit hat der SVG II den Kontakt zur Tabellenspitze vorerst verloren.

SV Garßen-Celle II: Friede/Peschel – Mummert (4/3), Tegen, Schmidt, Minskowski (4), Danz (1), Klaucke (2), Zymmek (7), Bombis-Robben (4), Bartlau (2), Diederichsen (1).

TuS Oldau-Ovelgönne –

HV Lüneburg

17:20 (8:12)

Mit der nur knappen Niederlage gegen das Spitzenteam aus Lüneburg erzielte der Aufsteiger ein mehr als respektables Ergebnis. Doch Frederik Hövermann haderte nach Spielschluss mit dem Schicksal. „Da war auf jeden Fall mehr drin“, meinte Oldaus Trainer. Sein Team war ordentlich in die Partie gestartet, handelte sich dann aber bis zur Pause einen Rückstand ein, weil die Lüneburgerinnen wiederholt über Tempogegenstöße zum Erfolg kamen. Doch nach der Halbzeit zeigte der Aufsteiger große Moral. Die überragende TuS-Torfrau Inja Adam ließ sich kaum noch überwinden und als Mandy Ringert eine Viertelstunde vor Schluss auf 15:16 verkürzte, war Oldau von einem Punktgewinn nicht weit entfernt. „Aber dann hat uns irgendwie der Glaube an uns selbst und die letzte Entschlossenheit gefehlt“, befand Hövermann. So zog Lüneburg davon und untermauerte mit dem Sieg seinen Anspruch auf die Meisterschaft. „Die Niederlage ist ein wenig ärgerlich, aber kein Beinbruch“, merkte der TuS-Coach an.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam (3), Schulz (4), Ringert (5), A. Dümeland (1), Fieker, L. Dümeland (1), Herzig, Ivanova, Weyeneth (3), Schröder, Rehl.

Von Jochen Strehlau