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Lokalsport Garßener Derby-Niederlage gegen Wietze "tut sehr weh"
Sport Sport regional Lokalsport Garßener Derby-Niederlage gegen Wietze "tut sehr weh"
17:16 11.12.2017
Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

SV Altencelle –

MTV Ashausen/Gehrden

21:16 (10:6)

Das Team des SVA war kaum wiederzuerkennen: Aufgrund zahlreicher Ausfälle im Stammteam hatten viele Spielerinnen aus der 2. Mannschaft Gelegenheit, Landesliga-Luft zu schnuppern. Wenn auch der „zweite Anzug“ hier und da noch nicht ganz passte – insgesamt machten die „Aushilfen“ ihre Sache so gut, dass der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr war.

„Unsere kompakte Abwehrarbeit war der Schlüssel zum Erfolg. Über die Unzulänglichkeiten im Angriff möchte ich aufgrund der suboptimalen Voraussetzungen mal hinwegsehen“, so SVA-Trainer Thorsten Dralle.

SV Altencelle: Cruse/Stanke – Schneeberger (2), Gerberding, Schlote, Kinder (2), Hoffmann (2/1), Sina Gadau (4), Makenthun (1), Laukart (2), Podrenek (2), Möller (6).

SV Garßen-Celle II –

TSV Wietze

22:23 (10:12)

Riesenjubel auf der einen, grenzenlose Enttäuschung auf der anderen Seite. In einem in den Schlussminuten dramatischen und unglaublich spannenden Spiel behielten die Gäste hauchdünn die Oberhand. „Das war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir hatten sogar mehr Torchancen. Aber die Wurfausbeute, vor allem über die Außenpositionen, war absolut nicht ausreichend“, ärgerte sich SVG-Trainer Felix Michelmann. Beide Teams hatten sich über 60 Minuten ein hart umkämpftes und extrem enges Spiel geliefert. Der insgesamt eine Spur abgeklärter und konsequenter wirkende TSV lag bei 14:17 (41.) erstmals mit drei Toren vorne. Doch der SVG II kam zurück und führte seinerseits mit 21:20 (54.). Nach zwei Zeitstrafen gegen Garßen brachte Kristin Skorek ihr Team mit zwei Siebenmetertoren und einem Hammerwurf in der Schlussminute auf die Siegerstraße zurück. Nina Schoenemann verkürzte zwar postwendend und Garßen erkämpfte sich in offener Manndeckung sogar noch einmal den Ball. Doch ein Wurf zum Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. „Diese Niederlage tut uns sehr weh“, so Michelmann, der die Hoffnungen auf ein Mitspielen um die Meisterschaft jetzt begraben muss.

SV Garßen II: Körner/Peschel – Minskowski, Schoenemann (2), Tegen, Zywicki, Danz (1), Klaucke (3), Meier, Robben (11/7), Siebers (3), Bartlau (1), Diederichsen (1/1).

TSV Wietze: Mohring/Städtler – Häring (5), Obieglo (2), Schulte, Bussmann, Baumgart, Kropp, Kleinert (1), Skorek (10/4), Cramme (1), Cohrs (3), Lauber (1).

HSG Heidmark II –

TuS Oldau-Ovelgönne

20:24 (14:14)

Mit viel Kampf und Krampf kam der Aufsteiger beim Tabellenletzten zum erhofften Sieg. Das Hövermann-Team lag schnell mit 0:3 hinten. Doch ebenso schnell berappelte man sich und gestaltete das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen. Danach zogen die Oldauerinnen auf 14:18 (42.) davon und ließen sich von der Erfolgsspur nicht mehr abringen. „Die deutlich verbesserte Abwehrarbeit nach der Pause hat uns den Sieg gebracht. “, atmete Hövermann auf.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam (6/2), Schulz (4), Ringert (1), A. Dümeland (4), L. Dümeland (4/2), Herzig (1), Ivanova, Schröder, Rehl (4).

HV Lüneburg –

HSG Lachte-Lutter

35:23 (15:10)

Der Lachendorfer Mini-Kader verkaufte sich so teuer wie möglich, war beim Spitzenteam Lüneburg aber letztlich chancenlos. Nach der Pause zogen die wurfstarken Lüneburgerinnen schnell auf 21:11 (41.) davon und „der Drops war gelutscht“. „Annabell Colditz war zu lange alleine auf sich gestellt. In der zweiten Halbzeit sind wir mutiger geworden und haben gut gekämpft. Zum Ende hat dann die Kraft gefehlt“, so Interimstrainer Oliver Colditz.

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm – Weber (1), J. Colditz (2), Wottschel (1), Friedhoff (5), Sina Klein, Winkelmann (3/1), Lena Klein, Annabell Colditz (11/5).

Von Jochen Strehlau