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Lokalsport Gekämpft, verloren - und doch zufrieden
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20:03 15.04.2013
Von Oliver Schreiber
Andre Kamischke gewann seine beiden Einzel – eines davon denkwürdig. Quelle: Peter Müller
Celle Stadt

In die gleiche Kerbe schlägt Manager Dieter Lorenz und blickte zugleich schon in die Zukunft: „Zu Beginn der Serie war vielen unklar, zu welchen Leistungen unsere junge Truppe würde imstande sein können. Platz vier spiegelt das Leistungsvermögen realistisch wider. Ich bin happy, freue mich auf die nächste Saison. Die Planungen für 2013/2014 laufen bereits“, so Lorenz. In die ist Cheftrainer Frank Schönemeier schon eng mit eingebunden.

Die Partie in Langförden fasste Ungruhe pointiert zusammen. „Hart gekämpft, ein gutes Spiel gezeigt – und trotzdem verloren.“ Den Blau-Gelben war klar, dass sie den 9:2-Coup aus dem Hinspiel gegen den Tabellensechsten, als alle Spieler am Limit agierten, nicht würden wiederholen können. Im Gegenteil: Der Gastgeber mit den beiden ehemaligen Cellern Richard Hoffmann und Lars Petersen ging nach den zuletzt gezeigten Leistungen als leichter Favorit ins Spiel.

Dieser Rolle wurde Langförden letztlich auch gerecht. Nach den Doppeln lag TuS unglücklich mit 1:2 hinten. Im oberen Paarkreuz entzauberte Niklas Matthias dann den amtierenden Niedersachsenmeister Hoffmann, während Ungruhe gegen Petersen knapp den Kürzeren zog. Auch im mittleren Paarkreuz teilten sich die Celler mit Langförden die Punkte – Nils Hohmeier verlor, Yannick Dohrmann gewann. Dies galt auch für das untere Paarkreuz, hier siegte Kamischke in einem denkwürdigen Match mit 18:16 im fünften Satz, während Fabian Finkendey unterlag. Genauso dramatisch verlief die Partie bis zum Schluss weiter – mit dem schlechteren Ende für die Celler. Aber die hatten ja im Prinzip schon vorher gewonnen. Nämlich die Erkenntnis, eine starke Saison gespielt zu haben.