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Lokalsport Gesundheitsfest des Kreissportbundes im Französischen Garten
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16:42 11.06.2018
Quelle: David Borghoff
Celle

Noch ein wenig unsicher setzt sich die fünfjährige Luise auf das knallrote Bobbycar. Mit einem Seil am Klettergerüst festgebunden, zieht sie sich mit aller Kraft vorwärts. Gar nicht so einfach durch den Sand voranzukommen, ohne wie sonst üblich mit den Füßen den Boden zu berühren.

„Es ist uns wichtig, den Kindern schon im jungen Alter Spaß an der Bewegung zu übermitteln und die motorischen Grundfertigkeiten früh spielerisch zu trainieren“, betont KSB-Geschäftsführerin Katja Koch. Und das taten die Jungen und Mädchen: Mit Hilfe von Hoppel, dem Hasen und Bürste, dem Igel legten sie auf dem Spielplatz im Französischen Garten das Minisportabzeichen ab. „Das ist eine Vorstufe für das große Sportabzeichen, welches die Kinder erst ab sechs Jahren machen können“, so Koch.

Die Kinder begleiteten dabei den Hasen und den Igel auf ihrem Weg zu Frau Eule. Sechs Stationen mussten die Kinder meistern, um gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. „Durch die beiden Protagonisten sollen sich die Kinder mit der Geschichte und den Tieren identifizieren können“, erzählt Koch. Denn die zwei Charaktere stehen für die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder. Der Hase ist eher mutig und schnell, der Igel hingegen langsam und vorsichtig. „Dabei dürfen die Kinder selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen möchten. Beide sind jedoch vollkommen in Ordnung und führen zum selben Ziel,“, erklärt Petra Dammeyer vom VfL Westercelle.

Neben dem Minisportabzeichen gab es für die Kinder zahlreiche andere Mitmachtaktionen vom VfL Westercelle, MTV Eintracht, TuS Celle, SC Vorwerk, Tanzclub Weiß-Blau und Tennisclub Rot-Weiß, bei denen sie viele Sportarten ausprobieren konnten. „Die Vereine leisten hervorragende Arbeit. Wir versuchen, die Kindergärten mit den Vereinen zusammenzubringen“, erklärt Heelje Ahlborn vom KSB Celle. An einem Infostand stellten die Klubs ihre Angebote vor, so dass die Eltern direkten Kontakt herstellen konnten.

Auch Luises Mutter Katharina Niemann war begeistert: „Es ist wichtig, dass die Kinder trotz Nachmittagsunterricht Zeit für Sport in ihrer Freizeit finden.“

Und auch für Luise ging am Ende alles gut aus. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten zog sie sich wie der Igel Bürste auf dem Bobbycar erfolgreich über den „Sumpf“ und feierte mit den anderen Kindern bei Frau Eule ihren Erfolg.

Von Lilith Marciniak

„Vor dem ersten Relegationsspiel gegen TuS Oldau-Ovelgönne brauchten wir keinen Trainer, sondern einen Psychologen“, sagt Benjamin Stammen. Der Liga-Obmann des TuS Celle FC fürchtet trotz des jüngsten Punktgewinns um den Verbleib seines Clubs in der Bezirksliga.

08.06.2018

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