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Lokalsport Grünhagen zurück zu alter Klasse
Sport Sport regional Lokalsport Grünhagen zurück zu alter Klasse
16:51 07.02.2018
Von Heiko Hartung
Hamburg

Herausragender Athlet war der zu alter Klasse zurückkehrende Kilian Grünhagen. In seinen beiden Laufwettbewerben schaffte er es, gegen sehr starke Konkurrenz zu bestehen. Über 1500 Meter wurde der Lauf zu einem Dreikampf zwischen Grünhagen und zwei namhaften Läufern von der LG Nord Berlin. Die drei setzten sich schon frühzeitig vom Rest des Feldes ab und bestimmten das Tempo. Grünhagen lief ein taktisch kluges Rennen und hielt mit den beiden Spitzenläufern gut mit. Im Finish musste er sich letztlich nur dem Sieger Thilo Brill, in 2016 Deutscher Vizemeister U20 über diese Distanz, geschlagen geben. Noch stärker zu bewerten ist jedoch die Tatsache, dass Grünhagen mit Lennart Mesecke einen Konkurrenten hinter sich ließ, der Mitglied im deutschen U23-Nationalkader ist, in 2017 Deutscher Meister U23 über 3000 Meter Hindernis wurde und auch bei den letztjährigen Europameisterschaften U23 über die gleiche Distanz einen hervorragenden siebten Platz erreichte.

Grünhagen wusste nach dem Rennen nicht so genau, ob Freude oder Frust überwiegen. „Ich bin schon stolz auf meine Leistung, aber als Wermutstropfen bleibt die sehr knapp verpasste Qualifikation für die Hallen-DM in Dortmund“, so der Oldendorfer. Mit seiner Zeit von 3:54,14 Minuten hat er die Norm für die Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften (1:53,00) wirklich um Haaresbreite verpasst.

Seinen zweiten starken Auftritt zeigte Grünhagen über 800 Meter. Insgesamt zwölf Teilnehmer stellten sich in zwei Zeitläufen diesem Wettbewerb. Grünhagen startete im zweiten und schnelleren Lauf. Das Feld mit sechs Läufern blieb eng beieinander und auch hier hielt sich der UFO-Athlet taktisch klug immer im Mittelbereich auf. Im Finish konnte er sich mit 1:56,07 Minuten über Platz drei und die zweite Medaille bei diesen Meisterschaften freuen.

Einen ebenfalls starken Auftritt zeigte Teamkollege Nils-Henrik Meyer über 400 Meter. Hier wurde der Wettbewerb über drei Zeitläufe entschieden. Meyer gewann seinen Lauf in 50,10 Sekunden, was am Ende den vierten Platz bedeutete. Ein Wimpernschlag von vier Hundertstelsekunden trennten ihn von der Bronzemedaille. „Es war mehr drin. Nils verschlief die ersten 200 Meter. Ziel war heute eine Zeit unter 50 Sekunden“, so Trainer Rybizki. Am meisten ärgerte sich jedoch der Athlet selbst.

Bei der Jugend U20 trat die LG UFO mit zwei Staffeln über 4x200 Meter an. Caroline Marie Harling, Finja Sasse, Anna Breetzke und Klara Borchert behaupteten sich als jüngste Staffel auf dem siebten Platz. In 1:48,16 Minuten brachten sie den Stab mit neuer Bestzeit sicher ins Ziel. Aber auch hier ein Wermutstropfen: Um 16 Hundertstelsekunden verpasste das Quartett die Norm zur Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften.

Die männliche Staffel mit Malte Paschek, Samuel Malte Thömmes, Tobias Rein und Leon Groß belegte den achten Platz. Auch sie bildeten die jüngste aller teilnehmenden Staffeln. Mit 1:37,40 Minuten verbesserten die Jungs zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen drei Wochen ihre Bestzeit. Auch ihnen fehlten 1,36 Sekunden an der DM-Norm.

Ab ins kühle Nass ging es für die Celler Schwimmer in der Landesliga im Deutschen Mannschaftsschwimmen. Bei dem diesjährigen Wettkampf der zehn angetretenen Teams (Damen und Herren) im Hildesheimer Wasserparadies, zeigten die Celler ihr Können. Die Damen-Mannschaft des SV Nienhagen holte sich Bronze und die Herren des Celler Schimm-Club (SC) verhinderten mit dem vierten Rang den Abstieg.

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