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Lokalsport HBV 91 Celle dreht erst nach Wechsel richtig auf
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12:31 27.11.2017
Celle Stadt

Der krasse Außenseiter begann in der HEG-Halle an sich recht gut, gestaltete die Anfangsphase total ausgeglichen. Nach zehn Minuten stand es deswegen nur 2:1 für den auf Rang drei liegenden TVU. Doch mit zunehmender Spielzeit sank die Effektivität der Gäste im Angriff immens, egal ob Mini-Chance oder glasklare Hundertprozentige. Und auch die zunächst gut stehende Abwehr wurde immer wackeliger und stand in den letzten Minuten der ersten Hälfte kaum noch. Was die „Uhlen“ in schwarz-weiß dankbar annahmen.

Zur Halbzeit lagen die ersatzgeschwächten 91erinnen dann doch mit zehn Toren aussichtslos zurück. Trainer Moritz Kaplick kritisierte in der Kabine die Torausbeute seiner Schützlinge harsch und forderte mehr Konzentration. Das klappte: In der zweiten Hälfte stellte der HBV 91 eine wirklich starke Abwehr und nutzte endlich auch im Angriff die so gut herausgespielten Chancen besser. Tor um Tor holte Celle gegen die siegessicheren Uelzenerinnen auf. In der 52. Minute markierte Stephanie Stewart tatsächlich das 16:12. Und wer weiß, was passiert wäre, wenn das Schiri-Gespann Walter/Sander kurz darauf eben jene stark spielende Stewart nicht mit einer fragwürdigen Disqualifikation bedacht hätten. So aber war die Aufholjagd beendet. Schade, aber: „In der zweiten Halbzeit haben wir wirklich gut gespielt und diese auch klar gewonnen haben“, betonte Coach Kaplick und zog wie seine Mannschaft viel Selbstvertrauen aus dieser Niederlage.

HBV 91 Celle: Büscher; Wolschendorf, Pia (2/1), Dompke (2/1), Heilemann, Stewart (2), Löber (2), Stephanie Koerth, Sevenich, Heinecke, Stella Koerth (3), Oboda.

Von Stefan Mehmke