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Lokalsport HBV 91 Celle fehlt bei Abwehrschlacht das nötige Glück
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19:51 24.11.2014
Celle Stadt

MTV Tostedt –TuS Bergen16:26 (8:18)

Bergen begann sehr geordnet in der Defensive, im Angriff gab es kleinere Probleme mit dem Spielgerät aufgrund des Backeverbots. Doch mit vielen einfachen Gegenstößen setzte Bergen sich dennoch stetig ab.

In der Abwehr ließ Bergen kaum etwas zu, wühlte sich vorn stets bis zum Kreis durch. Auch der Abschluss war ohne Kleber in Ordnung, dabei hätte der Vorsprung noch höher ausfallen können. In der zweiten Halbzeit wechselte Bergens Coach Jörg Matthée ordentlich durch, wodurch der Spielfluss ein wenig litt. Die Defensive und zwei gute Torhüter sorgten aber dafür, dass Bergen nicht einmal ansatzweise in Gefahr geriet. „Im Angriff fehlte es uns ein wenig an Durchschlagskraft. Wir haben uns eher aufs Verwalten des Vorsprungs beschränkt“, so TuS-Spieler Dominik Blancbois.

Tore für Bergen: Becker (4), Blancbois (4), Ahrens (3), Brodde (6), Nowak (1), Eggersglüß (2), Rodehorst (3), Heins (3).

SG Rosengarten-Buchholz –HSG Adelheidsdorf/Wathlingen32:28 (17:13)

Einen echten Fortschritt machte die HSG – zumindest im Angriff. Die Gäste spielten gegen die 3-2-1-Deckung variabel und kamen immer wieder zu tollen Toren. Besonders die jungen Spieler trauten sich ordentlich etwas zu. Und das, obwohl mit Mirko Behrend und Lars Eichhorn beide Haupttorschützen fehlten. Dafür stand die Abwehr diesmal nicht gut, vor allem in der Deckung im Verhalten Eins-gegen-Eins reicht es nicht – insbesondere bei den erfahrenen Akteuren. So rannte der Gast nach der Pause ständig vergeblich einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. „Aber immerhin: Wir haben uns lange nicht so blutarm präsentiert wie in den vorherigen beiden Spielen“, befand Wathlingens Trainer Lutz Röper.

Tore für Wathlingen: Friedhoff (6), Esser (5), Zywicki, D. Gallathé (je 4), Ehlerding (3), Bliedung (2), F. Sander, Y. Knoll, Hebecker, Twelkemeyer (je 1).

SV Teutonia Uelzen-Salzw. –HBV 91 Celle19:17 (6:6)

300 Zuschauer, Super-Stimmung – und ein engagierter und keineswegs chancenloser Aufsteiger: Das waren die Eindrücke dieser Abwehrschlacht. Die Defensiven beider Teams hatten den Gegner gut im Griff. Hinzu kam, dass HBV-Keeper Sergej Lutz über 60 Minuten eine tolle Leistung zeigte.

Nach der Pause setzten sich die Teutonen auf 12:7 ab, das Spiel schien bereits entschieden. Doch da hatten die Gastgeber die Rechnung ohne den 91er-Kampfgeist gemacht. Auf 14:15 kämpfte sich der Außenseiter heran, lag dann nur knapp mit einem Tor zurück. In den Schlussminuten spielte der Gast sogar in Überzahl, schaffte den Ausgleich aber nicht. „Es war sogar mehr drin. Aber wir haben uns gut präsentiert und können erhobenen Hauptes nach Hause fahren“, befand Moritz Kaplick nach der so knappen Niederlage.

Tore für Celle: Kleinow (5), M. Kaplick, Donner, Müller (je 3), Siewert, Möller, B. Kaplick (je 1).

Von Stefan Mehmke