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Lokalsport HBV 91 Celle im Hexenkessel
Sport Sport regional Lokalsport HBV 91 Celle im Hexenkessel
15:27 21.11.2014
Der HBV 91 Celle – hier mit Florian Kleinow (rechts) – muss sich in - Salzwedel behaupten. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

MTV Tostedt –

TuS Bergen

(Samstag, 18 Uhr)

CELLE. „Endlich auswärts überzeugen“ lautet der Motto der Nordkreisler vor der Fahrt in den hohen Norden. Nach schwächeren Auftritten in fremden Hallen ist die Berger Mannschaft gewillt, das eigene Können auch mal auswärts unter Beweis zu stellen. Dabei ist Trainer Jörg Matthée gewarnt vor den Tostedter Aufsteigern. Die Gastgeber rennen 60 Minuten lang, brachten Tabellenführer Eyendorf an den Rand einer Niederlage und gewannen schon in Soltau und gegen Uelzen. „Wir müssen hoch konzentriert zu Werke gehen, zumal auch das Haftmittelverbot dem Gastgeber in die Karten spielt“, fordert der Coach.

Aber all das darf den Favoriten nicht interessieren. Vielmehr sollte Bergen auf die zuletzt sehr ordentliche, offensive Deckungsvariante bauen, wodurch viele schnelle Konter zu Stande kamen. Auch personell sieht es gut aus, neben den Langzeitverletzten plagt sich niemand mit Zipperlein und Malaisen herum.

SG Rosengarten-Buchholz –

HSG Adelheidsdorf-Wathl.

(Samstag, 19 Uhr)

Es gibt nicht viel, was den Gäste um Trainer Lutz Röper Mut machen könnte vor dem schweren Gang zur den „Rosengärtnern“. Klar, in der vergangenen Saison gewann Wathlingen dort, doch von der Normalform zeigte sich die HSG bei den zwei vorangegangenen Auftritten in Salzwedel und gegen Clenze meilenweit entfernt. „Das wird sauschwer“, weiß auch Betreuer Guido Zobiack. Zumal sein Team auf Mirko Behrend wird verzichten müssen. Der Torjäger zog sich gegen Clenze eine Ellenbogenverletzung zu und wird vor allem der zuletzt stotternden Angriffsmaschinerie fehlen.

SVT Uelzen-Salzwedel –

HBV 91 Celle

(Samstag, 19.15 Uhr)

Premiere im „Hexenkessel“: Aufsteiger HBV spielt zum ersten Mal bei den Salzwedelern mit dessen lautstarken Fans. In der Tat ist die tolle Stimmung bei den Teutonen ein Erlebnis für Handballer auf diesem Niveau, allerdings zeigen sich junge Teams oftmals auch davon beeindruckt. Coach Lutz Günther hofft natürlich, dass das nicht passiert. Viel wichtiger aber dürfte für ihn sein, dass sich sein Team schlauer und besser anstellt als zuletzt bei der Schlappe gegen den TV Uelzen, wo die Celler das erste Mal in der neuen Spielklasse enttäuschten. „Wir sollten Spiel und Stimmung genießen und gucken dann, was dabei herauskommt“, so Leistungsträger Moritz Kaplick. (mm)

Von Stefan Mehmke