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Lokalsport HBV 91 Celle kämpft um Rehabilitation
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20:58 06.02.2015
Celle Stadt

HBV 91 Celle –TuS Bergen(Sonntag, 18 Uhr)

Wieder ein großer Tag für den HBV und eine Gelegenheit, sich für den völlig unterlegenen Auftritt beim 13:31 im Hinspiel zu rehabilitieren. Die Celler haben sich überraschend gut an die Liga angepasst, haben eine echte Chance auf den Klassenerhalt und wollen den Favoriten natürlich ärgern. „Mal schauen, was so geht“, sagt der Ur-HBVer Moritz Kaplick in solchen Momenten gern. Und TuS-Coach Jörg Matthée scheint ihn zu bestätigen und warnt: „Wir dürfen den HBV nicht unterschätzen, denn der Gegner hat gemerkt, dass er in der Klasse bestehen kann.“

Allerdings ist der Tabellendritte auch nach dem Sieg gegen Eyendorf klarer Favorit. Denn bis auf die Langzeitverletzten Hauke Bockelmann und Felix Lange sind alle Mann an Bord. Zudem besitzt Bergen den wesentlich ausgeglicheneren Kader. Und die Grün-Weißen wollen natürlich ihre klitzekleine Aufstiegschance mit einem Sieg wahren. Dazu haben sie die spielfreie Zeit genutzt, um sich im athletischen Bereich zu verbessern.

Wenn die Gäste das Tempospiel des Gegners unterbinden können, dürfte der HBV wieder Probleme im gebundenen Spiel gegen die TuS-Defensive bekommen.

HSG Adelheidsdorf/Wathl. –MTV Eyendorf(Samstag, 19 Uhr)

„Wir sind im Abstiegskampf angekommen“, meinte HSG-Betreuer Guido Zobiack nach der überraschend klaren Schlappe in Uelzen. Wohl wissend, dass jetzt die Partien gegen Eyendorf und Bergen anstehen. Das Hinspiel verlor Wathlingen 17:29. Der Vorsprung auf den Vorletzten aus Tostedt beträgt gerade mal zwei Zähler. Zudem stehen hinter einigen Spielern dicke Fragezeichen: Paul Zywicki plagt sich mit einem Muskelfaserriss in der Wade, Yannick Knoll hat Probleme am Schienbein, Mirko Behrend ist angeschlagen und Till Maurer sowie Lars Eichhorn fallen sowieso aus. Dennoch hofft Guido Zobiack auf eine Trotzreaktion: „Wir wissen, was die Stunde geschlagen hat.“

Von Stefan Mehmke