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Lokalsport HBV 91 Celle will sich im Derby gegen Bergen gut aus der Affäre ziehen
Sport Sport regional Lokalsport HBV 91 Celle will sich im Derby gegen Bergen gut aus der Affäre ziehen
12:50 27.04.2018
Florian Laubenstein (am Ball) empfängt mit Müden den HV Lüneburg, für die Celler Bastian Jahns (links) und Christian Sievert geht es im Derby gegen Bergen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

HBV 91 Celle –

TuS Bergen

(Sonntag, 12 Uhr)

Das vorerst letzte Lokalderby in der Landesliga spielt der HBV gegen den haushohen Favoriten aus Bergen. Im Hinspiel schlug sich der Außenseiter prächtig, wenngleich TuS dennoch 30:26 gewann. Und schon damals waren die Bären ersatzgeschwächt. Und leider gibt es an der Verletzten-Front weiterhin keine guten Nachrichten. Der gerade erst genesene Viktor Donner holte sich einen Bänderriss, Moritz Kaplick ist weiter nur beschränkt einsatzfähig und ein ganzer Haufen weiterer Spieler sind krank. „Wir wissen gar nicht, wer wirklich aufläuft. Und das ist kein Pokern“, sagt Trainerin Renée Verschuren. Einfacher wird es deswegen natürlich nicht. „Für uns geht es darum, einfach mal wieder ein gutes Spiel zu machen.“, so die Übungsleiterin, die nochmal vollen Einsatz fordert: „Wir freuen uns trotzdem auf Sonntag und wollen uns gut aus der Affäre ziehen.“

Bergen werden Stephan Brandl, Maximilian Kirchhoff und Andreas Bothe fehlen. Dennoch fährt der Vierte nach Celle, um das Spiel zu gewinnen. „Wir sind gut drauf und spielen seit Wochen einen guten Handball“, meint deswegen TuS-Coach Daniel von Frayenhove. Doch er warnt, Celle nicht zu unterschätzen: „Sie haben nichts zu verlieren. Hätte Celle nicht so viel Verletzungspech die ganze Saison über gehabt, würden sie meiner Meinung nach anders stehen, als es jetzt der Fall ist“, sagt er und erinnert sich ungern an das Hinspiel, wo sein Team lange kämpfen musste, um das Spiel für sich zu entscheiden. „Wichtig wird sein, dass wir eine sichere und stabile Abwehr stellen. Und wir wollen den vierten Tabellenplatz jetzt nicht mehr abgeben.“

MTV Müden –

HV Lüneburg

(Samstag, 18 Uhr)

„Der HV Lüneburg dürfte mit 15 Punkten das sichere Ufer erreicht haben und mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Daher dürften die Gäste wohl befreit aufspielen“, glaubt MTV-Coach Markus Haydl. Doch in Lüneburg grassiert immer noch leichte, zumindest theoretische Abstiegsangst. Müden wird‘s egal sein, der MTV will einen weiteren Heimsieg verbuchen. Dafür spricht, dass sich das Lazarett langsam leert, denn mit Maximilian Ahrenbeck, Steffen Müller und Christian Worthmann kehren drei Stammkräfte zurück in den Kader. „Wir haben mit dem Mini-Aufgebot in Dorfmark sehr gute 35 Minuten gespielt. Jetzt mit der Verstärkung und unseren Fans im Rücken wollen wir natürlich auf Sieg spielen“, so Haydl.

Von Stefan Mehmke

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