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Lokalsport HBV Celle-Frauen kämpfen um die wohl letzte Chance
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15:07 17.11.2017
Kristin Heinecke kämpft mit dem HBV um wichtige Punkte. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle Stadt

Celle. Anpfiff: Sonntag 12 Uhr. SV Altencelle tritt die lange und fordernder Reise zu Verfolger SG Adendorf/Scharnebeck an.

HBV 91 Celle –SG Südkreis Clenze(Sonntag, 12 Uhr)

Ist das schon die letzte Chance für die 91erinnen, in den Kampf um den Klassenerhalt einzugreifen? Das Schlusslicht empfängt mit seinen 0:14 Punkten den Achten (6:8 Zähler). Die Gäste absolvieren schon die fünfte Auswärtspartie in Folge, musste dabei zuletzt drei Niederlagen einstecken und hatten große Personalprobleme. Dennoch kommen die Wendländerinnnen mit beinahe ausgeglichener Bilanz zum HBV, dem abermaligen Außenseiter, der den Gegner nicht kennt.

Trainer Moritz Kaplick schaut aber auch gar nicht auf das andere Team, sondern fordert eine weitere Steigerung. Sein Fokus liegt dabei auf der Abwehr, wo seine Schützlinge wieder konzentrierter arbeiten müssen, um nicht wieder so viele Tore zu kassieren. Zudem beinhalteten die Einheiten unter der Woche auch Elemente für den Angriff und führen Kaplick zur hoffnungsvollen Aussage: „Mal gucken wollen, was so drin ist gegen die Oranjes.“

SG Adendorf/Scharnebeck –SV Altencelle II(Sonntag, 17 Uhr)

Die Altencellerinnen fahren zwar mit großen Sorgen in die Lüneburger Gegend – aber eben nicht ohne Hoffnung und Willen. Die Gastgeberinnen liegen mit 9:7 Punkten auf Rang fünf und damit nur zwei Plätze hinter Altenelle (11:3). Und gerade in Heimspiele zeigte sich die SG recht stabil, verlor nur eine von vier Partien.

Kein Wunder, dass SVA-Trainer Bernd Timm sagt: „Dieses Mal wird es eng.“ Denn er weiß auch kurz vor dem Anpfiff noch nicht, wie die Mannschaft aussehen wird. Viel mehr als sieben Stammspielerinnen werden wohl nicht dabei sein. So wir die Partie in Adendorf auf alle Fälle ein schweres Spiel. Nur, wenn der SVA sein 100 Prozent abruft, wird es gelingen, beide Punkte mitzunehmen. Timms Prognose: „Kommen wir gut ins Spiel, haben wir nach hinten noch was zuzulegen. Gelingt uns das nicht, werden wir Probleme bekommen. Fest steht: „Wir werden alles geben und fighten bis zu Umfallen.“ (mm)

Von Stefan Mehmke