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Lokalsport HSG Adelheidsdorf-Wathlingen erkämpft Sieg
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19:03 10.11.2014
Petra Colditz (am Ball) von der HSG Lachte-Lutter II - erzielte in Nettelkamp zwei Treffer, die an der Niederlage aber nichts änderten. Die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen (weiße Trikots) machte ihre Sache besser und - gewann gegen den TuS Ebstorf mit 22:17. Quelle: Benjamin Westhoff
Wathlingen

In der Handball-Regionsoberliga der Frauen geht es für die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen aufwärts. Gegen den Tabellennachbarn vom TuS Ebstorf gewann das Team von Trainer Bernd Timm nach großem Kampf 22:17 (9:8). Damit verbesserte der Siebte sein Punktekonto auf nunmehr 4:6. Weiter schwer hat es die HSG Lachte-Lutter II. Beim TSV Nettelkamp hielt das Schlusslicht lange gut mit, brach aber am Ende völlig ein und verlor noch 11:26 (8:10).

HSG Adelheidsdorf-Wathl. –

TuS Ebstorf

22:17 (9:8)

„Es war das hart umkämpfte Spiel, das wir auch so erwartet hatten, beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt“, kommentierte HSG-Coach Bernd Timm den heißen Kampf um jeden Ball. Beide Deckungen standen gut und so ging es mit einer knappen Führung für die HSG in die Pause.

In der zweiten Halbzeit nahmen sich die Gastgeberinnen vor, die doch reichlich vorhandenen Torchancen besser zu verwerten. Und siehe da: Es klappte endlich mal. Ab der 45. Minute nahm Wathlingen das Heft in die Hand und setzte sich nach dem 14:14-Ausgleich auf 17:14 ab. Und beim 21:15 war die Ebstorfer Gegenwehr endgültig gebrochen. „Eine gute Leistung hat Vivien Hanns gezeigt, die immer anspielbar und am Kreis sehr gefährlich war“, freute sich Timm und verteilte ein Kompliment an die ganze Mannschaft: „Sie wollte den Sieg mehr als der Gegner, das war der Schlüssel zum Erfolg.“

Tore für HSG Adelheidsdorf-Wathlingen: Dubowy, Hoffmann (je 7), Beiersdorf (4), Meyer (2), Hanns, Taylor (je 1).

TSV Nettelkamp –

HSG Lachte-Lutter II

26:11 (10:8)

Lachte-Lutter fing gut an, führte 1:0 und dank einer konzentrierten Angriffsleistung auch bis zum 6:4. Leichte Schwächen in der Abwehr ließen Nettelkamp jedoch aufkommen und zur Halbzeit führen. „In der zweite Spielhälfte wollten wir den Druck erhöhen und die Schwächen zum Ende der ersten Halbzeit vergessen lassen“, berichtet Betreuer Klaus-Dieter Eggelsmann. Doch das Vorhaben setzten die Spielerinnen nicht um. Im Gegenteil: Der Angriff spielte viel zu harmlos, die Rückwärtsbewegung war zu langsam und die ganze Spielweise nicht aggressiv genug. Lachte machte dadurch den Gegner immer stärker. Und nach dem 11:15 brach der Gast vollends ein und kassierte eine herbe Schlappe.

Stefan Mehmke

Tore für HSG Lachte-Lutter II: Heuer (3), Darkow, Müller, Andrea Colditz, Petra Colditz (je 2).

Von Stefan Mehmke