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Lokalsport HSG Adelheidsdorf/Wathlingen schafft Wunder gegen Rosengarten
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17:51 25.04.2016
Wathlingen

HSG Adelheidsdorf/Wathl. –SGH Rosengarten-Buchholz21:20 (11:11)

Wunder gibt es immer wieder: Wathlingen gewinnt knapp, aber verdient gegen den Top-Favoriten. Die Gastgeber begannen sehr konzentriert und überraschten die Gäste mit einer aggressiven 5:1-Abwehr und sehr schnellem Spiel nach vorn. So führte der Außenseiter sogar mit 6:2. Dann fanden die Gäste immer wieder Löcher in der HSG-Deckung, doch in Führung ging Rosengarten nicht.

Nach dem Seitenwechsel gelang den Gastgebern erneut ein guter Start. Der Lohn war die 16:12-Führung. Die Sensation lag jetzt in der Luft. In der dramatischen Schlussphase brachte sich Wathlingen beinahe selber um den Lohn, weil es sich immer wieder unnötige Fehler leistete. Letztlich brachte eine überzeugende und engagierte Mannschaftsleistung mit einem überragenden Torwart Björn Nötel den genauso überraschenden wie verdienten Sieg über die Zeit. „Das waren jetzt die ersten zwei Punkte von möglichen acht. Wir sind also noch nicht tot“, so Coach Maik Sieverling.

Tore für Wathlingen: Twelkemeyer, Zywicki, Friedhoff (je 5), Ehlerding (4), Hahnraths, Esser (je 1).

HSG Heidmark –TuS Bergen23:21 (10:7)

Nichts geworden ist es mit der Berger Schützenhilfe für Wathlingen. Weder die schlechten Schiedsrichter noch das Wachsverbot oder auch der stark dezimierte Kader von sieben Feldspielern waren Grund für die Niederlage. Es fehlte insgesamt jeglicher Wille, das Spiel zu gewinnen. In einem zerfahrenen Spiel mit vielen Fehlwürfen erzielte TuS erst nach acht Minuten sein erstes Tor zum 2:1. Das Niveau wurde allerdings nicht besser und so geriet Bergen mit 1:6 und 2:7 in Rückstand. Sichtlich unzufrieden waren auch die Berger Spieler, sparten nicht mit Selbstkritik, aber auch das half nicht viel. Immerhin gestaltete Bergen das Ergebnis etwas erträglicher.

Die zweite Hälfte begann Bergen mit mehr Tempo und erzielte beim 12:12 erstmalig den Ausgleich. Beim 13:13, 14:14 und 15:15 hatte Bergen mehrmals die Chance, in Führung zu gehen, vergab diese aber kläglich. „Dieses Spiel müssen wir schnell vergessen. Die Einstellung muss im nächsten Spiel wieder stimmen, auch wenn es tabellarisch um nichts mehr geht“, sagte Coach Jörg Matthée.

Tore für Bergen: Brodde (8), Brammer, Blancbois, Loges (je 3), W. Rodehorst (2), S. Rodehorst (1), Becker (1).

Von Stefan Mehmke