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Lokalsport HSG Lachte-Lutter erstmals ganz oben
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09:58 13.12.2011
Von Uwe Meier
HSG Lachte-Lutter (blaue Trikots) spielte gegen den MTV Eyendorf. Quelle: Gert Neumann
Lachendorf

TuS Ebstorf – MTV Post Eintracht Celle II

21:14 (9:7). Die Cellerinnen setzten die Negativserie der vergangenen zwei Monate auch beim bisher sieglosen Schlusslicht fort. „Das war nicht landesligatauglich“, ärgerte sich MPE-Trainer Holger Heinrich. Dabei gingen die Gäste mit 2:0 und 4:1 (8.) in Front, doch anschließend gab es keine Konzentration mehr im Celler Spiel. Mit fünf Treffern in Folge ging die TuS-Sieben in Führung und gab diese nicht mehr ab. Dazu war bei der MPE der Abschluss bereits in der ersten Halbzeit unterirdisch. Nach der Pause fehlte der Truppe das Durchsetzungsvermögen. „Die Spielerinnen haben den Kopf in den Sand gesteckt. Jetzt steht uns der Abstiegskampf in der zweiten Saisonhälfte bevor“, so Heinrich.

Tore für MPE: Friedhoff (4), Rodehorst (3), Eschborn und Schaake (je 2) Frisch, Saegert und Lindner (je 1).

HSG Lachte-Lutter – MTV Eyendorf 30:19 (17:9). Über 150 Zuschauer bejubelten in der Lachendorfer Sporthalle den neuen heimischen Tabellenführer, der den HSG-Fans das richtige Weihnachtsgeschenk präsentierte. Nach einer torarmen Anfangsphase (1:1) ging ein Ruck durch die Reihen der Colditz-Truppe und über 4:1 (8.) erhöhten sie auf 11:4 nach 20 Minuten. Der bisherige Spitzenreiter aus dem Bezirksnorden blieb vieles schuldig. Mit dem klaren Vorsprung im Rücken ließ die HSG die zweite Halbzeit ruhiger angehen. Über den 24:12-Zwischenstand (46.) kam die HSG zu einem 30:19-Kantersieg. „Eine ganz starke geschlossene Mannschaftsleistung und konzentrierte Leistung in diesem Spitzenspiel“, so HSG-Trainer Oliver Colditz.

Tore für Lachte-Lutter: Reißberg (10), A. Colditz (7), Kerstan, Gadau (je 4), Oppermann (3), Schulz und J. Colditz (je 1).

TuS Bergen – SG Adendorf/Scharnebeck

26:23 (14:10). Mit der schlechtesten Saisonleitung kamen die Grün-Weißen zum Jahresausklang gegen einen hochmotivierten Tabellenvorletzten zu einem schwer erkämpften Heimsieg.

Dabei starteten die Berger selbstbewusst und verschafften sich über 6:2 (7.) nach 20 Minuten eine 12:5-Führung. Danach lief bei der Bült-Truppe kaum noch etwas zusammen. Das Zittern begann, als die Adendorferinnen in der 43. Minute den 17:16-Anschlusstreffer erzielten. Erst als der Tabellenvorletzte zahlreiche Zeitstrafen hinnehmen musste, verschaffte sich die TuS-Truppe in Überzahl den entscheidenden 23:18-Vorsprung (55.). „Das war einfach nur ganz furchtbar, was wir abgeliefert haben. Allein die zwei Pluspunkte zählen diesmal“, so TuS-Coach Oliver Bült. (cz)

Tore für Bergen: Stieber (15/8), Gehnke, Wellmann (je 3), Kirchhoff, Müller (je 2) und Volkmann (1).