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Lokalsport HSG Lachte-Lutter unterliegt im Topspiel
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18:20 12.03.2012
Celle Stadt

TuS Ebstorf – TuS Bergen 16:17 (7:9). Die Grün-Weißen zeigten eine recht schwache Vorstellung. Offenbar versuchte der Tabellenfünfte, die Punkte im Schongang mitzunehmen. Ein entscheidender Vorsprung gelang auf diese Weise gegen die harmlosen Gastgeberinnen nicht. So hieß es über 1:3 (7.), 2:5 (12.) zur Pause nur 7:9 für den Tabellenfünften. Besonders im Angriffsspiel ließ Bergen viele Wünsche offen, allein fünf verworfene Siebenmeter und sieben „Holztreffer“ wurden verzeichnet.

Nach der Halbzeit gab es keine Besserung bei der Bült-Truppe, die über 9:12 (37.) bis zum 12:15 (47.) weiterhin führten. Hektisch wurde es in der Schlussphase, als die Gastgeberinnen in der 59. Minute den Ausgleichstreffer zum 16:16 erzielten. 15 Sekunden vor Schluss blieb es TuS-Außenstürmerin Anna Müller vorbehalten, mit einem sehenswerten Heber den 16:17-Siegtreffer sicherzustellen. „Es war diesmal eine unterirdische Leistung von uns“, so TuS-Trainer Oliver Bült zum Auswärtserfolg.

Tore für Bergen: Stieber (5), Volkmann (3), G. Deneck, Kübeck, Müller (je 2), M. Ringert, Gehnke und Wellmann (je 1).

TuS Jahn Hollenstedt – HSG Lachte-Lutter 28:22 (19:13). Im Spitzenspiel trumpfte dieses Mal die Jahn-Truppe vor heimischer Kulisse groß auf. Nach einem Blitzstart bauten die Gastgeberinnen eine 3:0-Führung (5.) und 6:2 (10.) zur klaren 16:10-Führung (24.) aus.

Allein von HSG-Torjägerin Annabell Colditz ging Gefahr aus. Trotz einer Pressdeckung zeigte sie sich abschlusssicher. Dabei bekam sich allerdings kaum Unterstützung von ihren Mitspielerinnen im Rückraum. Die Gastgeberinnen waren läuferisch und spielerisch klar überlegen. Dazu kamen sie immer wieder zu leichten Torerfolgen gegen eine unkonzentriert agierende HSG-Abwehrreihe. Allein Torhüterin Ann-Christin Bührke verhinderte Schlimmeres.

Die Vorentscheidung fiel kurz nach dem Seitenwechsel, als sich Hollenstedt bis auf 23:14 (34.) absetzte. In der Schlussphase gab es keine Überraschungen mehr, zumal die HSG-Truppe im Angriffsspiel kein Durchsetzungsvermögen besaß. „Der Sieg von Hollenstedt war verdient, wir haben einfach keine Normalform gefunden und hatten diesmal nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen“, so der Kommentar von Gaby Colditz.

Die HSG-Treffer: Annabell Colditz (11), Oppermann (4), Kerstan (3), P. Colditz (2), A. Colditz und Marwede (je 1).

Von Rudolf Kahle