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Lokalsport HSG Lachte-Lutter zum Kellerduell nach Edemissen
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17:27 18.11.2010
Celle Stadt

HSG Northeim – SV Garßen-Celle II (Sonntag, 17 Uhr). Das wird ein Spitzenspiel der Extraklasse. Der Tabellenzweite trifft in Northeim auf den Tabellenersten. „Northeim war schon immer ein ernstzunehmender Gegner. In dieser Saison habe ich die Mannschaft von Anfang an zu den Mitfavoriten gezählt. Ein anderer Gastgeber wäre mir in der momentanen Situation lieber gewesen,“ sagt SVG-Trainerin Inga Kahle. Ihr Team muss versuchen, in die Erfolgsspur zurück zu finden. Druck will die Trainerin ihrer Mannschaft auf keinen Fall machen – der Spaß am Handballspielen darf nicht auf der Strecke bleiben. „Platz eins ist schön, war aber nie unser Saisonziel. Wichtig ist es für uns zunächst mal unsere Körpersprache wieder in den Griff zu bekommen. Dann klappt es auch wieder mit dem Siegen.“

HSG Nord Edemissen – HSG Lachte-Lutter (Sonntag, 16.30 Uhr). Gleich zwei Gegner aus Celle und Umgebung fahren diese Woche nach Edemissen. Heute ist MPE dort zu Gast, am Sonntag Lachte-Lutter. Für die Lachendorferinnen könnte das ein Vorteil sein. Edemissen und Lachte-Lutter haben ähnliche Probleme und verfügen nur über sehr kleine Kader. Trainer Oliver Colditz hat sich deswegen eine neue Spielerin ins Team geholt. Delia Heinrich, die bisher in der zweiten Mannschaft gespielt hat, wird in den Oberliga-Kader rutschen. „Mir ist es lieber, wenn ich eine Spielerin richtig aufbaue. Das ständig wechselnde auffüllen der ersten Mannschaft mit verschiedenen Spielerinnen aus der Zweiten und Dritten bringt auf Dauer nichts,“ so Colditz.

MTV Post Eintracht Celle – TV Großenheidorn (Sonntag, 15 Uhr). Für MPE ist die Partie gegen Großenheidorn das zweite Pflichtspiel an diesem Wochenende. Ermüdungserscheinungen kann sich die Mannschaft gegen einen Gegner wie Großenheidorn nicht leisten. Schon jetzt ist klar: MPE muss ohne Katrin Zymmek auskommen. Sie hat sich eine Schulterverletzung zugezogen und fällt die nächsten Wochen aus. Auch Kristin Skorek ist immer noch angeschlagen. „Ich hoffe, dass es bei den zwei Verletzten bleibt, denn Großenheidorn ist ein Gegner für den wir alle Kräfte brauchen werden,“ weiß MPE-Trainer Marc Tetens. „Wir werden versuchen, das Spiel aus einer guten Deckung heraus über hohes Tempospiel zu gewinnen. Die größte Schwäche von Großenheidorn ist ihr Rückzugsverhalten. Da müssen wir schneller sein als sie.“

MPE kämpft um Platz eins

CELLE. Die Damen vom Handball-Oberligist MTV Post Eintracht Celle haben mit einer Doppelbelastung zu kämpfen. Weil die HSG Nord Edemissen im Oktober keine spielfähige Mannschaft zusammen bekommen hatte, stimmte MPE einer Spielverlegung auf den heutigen Freitag zu. Los geht’s um 20.30 Uhr in Edemissen.

„Wenn wir auf den eigentlichen Spieltermin bestanden hätten, wären wir gegen ganze vier Spielerinnen angetreten. Wir wollen keine Punkte geschenkt haben, deswegen haben wir der Verlegung zugestimmt,“ erklärt Celles Coach Marc Tetens. Seine Mannschaft geht als Favorit in die Partie und würde bei einem Sieg auf Platz eins der Tabelle klettern. Ein Aspekt den der Trainer aus acht lassen möchte. Wichtiger sei, dass „wir unsere Gastgeberinnen auf keinen Fall unterschätzen. Die Gefahr, gegen einen schwächeren Gegner überheblich aufzutreten, ist groß.“

Von Meike Grieger