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Lokalsport HSG Wathlingen dominiert Derby gegen VfL Westercelle
Sport Sport regional Lokalsport HSG Wathlingen dominiert Derby gegen VfL Westercelle
17:18 23.01.2017
Wathlingens vierfacher Torschütze Niclas Burmeister überwindet Westercelles SchlussmannMarkus Schrader. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

VfL Westercelle –

HSG Adelheidsdorf-Wathl.

26:35 (10:16)

Das mit Spannung erwartete Derby entpuppte sich zwar als gutes Spiel, aber eben nicht als Thriller. Es bleibt festzuhalten: Zeigt Führungsspieler Arne „Tapete“ Twelkemeyer bei der HSG eine gute Leistung, klappt’s auch mit den Punkten. Dabei führte der VfL nach 135 Sekunden 2:0, doch davon ließ sich das etwas erfahrenere Team aus Wathlingen nicht beirren. Nach zehn Minuten – da stand es 5:6 – gab der Gast Zwischengas. Fünf Tore in Folge inklusive zweier von Niclas Burmester bedeuteten ein komfortables 11:5 für die Gäste. Ein Rückschlag, von dem sich Westercelle nicht mehr erholen sollte. Bis auf elf Tore zogen die Wathlinger davon.

Kein Wunder, dass ihr Coach Vylius Duknauskas außerordentlich zufrieden war. „Die Jungs waren voll motiviert und haben wirklich gut gespielt. So kann es weiter gehen.“ Umso enttäuschter VfL-Trainer Michael Dümeland: „Das haben wir uns anders vorgestellt. Aber wir waren einfach nicht gut genug, Wathlingen hat verdient gewonnen.“

VfL Westercelle: Gabriel, Schrader – Werner (3), Deutsch (3), Hense, J.-P. Tiede (8), Wolter, Lehmann, Wöhler (3), Kelly (4), Klapproth (3), Bätje (2).

HSG Adelheidsdorf-Wathlingen: Gablik, Nötel – Twelkemeyer (8/1), D. Gallathé (4), Blazek (1), Sander (1), Eichhorn (4), Ehlerding (4), Friedhoff (4), Burmeister (4), Peterson, Hahnraths (5).

HSG Lachte-Lutter –

TVV Neu-Wulmstorf

28:29 (15:15)

Das Pech bleibt den Lachte-Männern in dieser Saison sehr treu. Kristoffer Schwekendiek fiel von vornherein kurzfristig aus, Tim Hesseling verletzte sich nach 45 Minuten erneut. Dafür half Jonathan Mischke wieder aus und sorgte dafür, dass Spiel über 60 Minuten offen zu halten. Dabei war die Deckung löchrig, vorn gab es zu viele technische Fehler. Dennoch schaffte eben jener Mischke in der 59. Minute den 28:28-Ausgleich, doch die Entscheidung gegen Lachte fiel 27 Sekunden vor Schluss – per Strafwurf. „Wir waren einfach zu doof. Aber die Saison ist halt schwierig durch die andauernden Ausfälle und auch kleineren Verletzungen“, so Mischke.

HSG Lachte-Lutter: Lemp, Hennecke – Mischke (8), Diercks (2), Spring (7/4), Wiegmann, Pieper (1), Theiner (3), Schneider, Hesseling (3/1), Aschik (4/2).

HBV 91 Celle –

MTV Eyendorf II

30:24 (17:11)

Den dritten Rückrundensieg feierten die Bären gegen die unangenehmen Nordlichter. Die Gastgeber ließen sich nicht von der robusten Gangart der Gäste aus dem Konzept bringen. Celle stellte eine solide Deckung inklusive guten Torwarts, spielte konzentrierte Angriffe und hatte eine gute Torausbeute. Und so blieb der Vorsprung nach der Pause groß, wuchs aber nicht mehr an. „Wir hätten zwar höher gewinnen können, aber so kann es trotzdem weitergehen. Wir wollen unsere Serie fortsetzen und werden jetzt an der Kondition arbeiten, um nach dem spielfreien Wochenende noch stärker zurückzukommen“, kündigt Moritz Kaplick an.

HBV 91 Celle: Lutz, Schucht – Meyer (3), Donner (1), M. Kaplick (6/1), Premper (4), Pape (2), B. Kaplick (4), Bolay (4), Sievert (1), Reinbold (3), Jahns (2).

Von Stefan Mehmke