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Lokalsport HSG Wathlingen nach Derby-Krimi im Halbfinale
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11:39 07.02.2012
Celle Stadt

HSG Adelheidsdorf-Wathlingen –

TSV Wietze

27:24 (21:21/7:10)

Die HSG schien 41 Minuten lang überhaupt nicht auf dem Platz zu sein. Der Gastgeber spielte sehr schwach, was Wietze auch clever ausnutzte. Beim Stand von 7:14 war das Spiel beinahe schon gelaufen, Wietze glaubte sich vielleicht zu sicher eine Runde weiter.

Doch dann ging ein gewaltiger Ruck durch die HSG-Mannschaft. Sie spielte wie befreit und glich schon in der 56. Minute aus. Und führte eine Minute vor Schluss sogar 21:20. Aber Wietze egalisierte kurz vor Ultimo. In der Verlängerung hatte die HSG den längeren Atem und mehr Routine. „Wietze war erwartet stark. Aber ich bewundere mein Team und wie es zurückgekommen ist. Aber es wäre auch schön, mal Spiele ohne Nervenflattern zu gewinnen“, so der erleichterte HSG-Coach Ralf Peters.

Tore für HSG Adelheidsdorf-Wathlingen: Dubowy (6/5), Taylor (5), Wille (4), K. und V. Beiersdorf (je 3), Gallasch, Klein, Hoffmann (je 2).

Tore für TSV Wietze: Häring (13), Werler, Lauber (je 3), Obieglo, Linke (je 2), Kleinert (1).

SG Adendorf/Scharnebeck –

MTV Müden

18:9 (10:4)

„Zweimal zehn Minuten Handball reichen einfach nicht“, meinte MTV-Coach Kai Nissen nach dem beinahe erwarteten Pokal-Aus. Die ersatzgeschwächte Gästetruppe führte zwar schnell 3:0, doch nach zwölf Minuten war die Müdener Herrlichkeit vorerst vorbei. Das lag auch an SG-Spielerin Julia Steinbach, die den MTV förmlich „zusammenschoss“. Als sie sich nach dem Seitgenwechsel eine Pause gönnte, spielte Müden wieder anständig und verkürzte auf drei Tore Rückstand – ehe Steinbach zurückkam. „Im Grunde waren wir sogar gleichwertig, wenn diese eine Spielerin nicht gewesen wäre“, so Nissen.

Tore für MTV Müden: Thomsen, Nissen (je 4), Gundlach (1).

Von cz