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Lokalsport HSG bei HBV 91 Celle um Schadensbegrenzung bemüht
Sport Sport regional Lokalsport HSG bei HBV 91 Celle um Schadensbegrenzung bemüht
15:50 02.12.2016
Celle Stadt

HBV 91 Celle –HSG Lachte-Lutter(Sonntag, 14.30 Uhr)

Einen tollen Schlager in der HBG-Halle unter der Leitung der beiden Schiedsrichter Jörg Oehus und Geburtstagskind Guido Zobiack erhofft sich nicht nur der Bär, das Maskottchen der 91er. HSG-Coach Nils Bürgel geht es derzeit aber mehr um Schadensbegrenzung als um richtigen Spaß. Zu viele Verletzte und schwache Auftritte prägen den bisher so enttäuschenden Spielverlauf. Und Tim Hesseling als Torschütze fehlte erst und ist jetzt ein wenig auf sich allein gestellt. „Wir müssen sehen, wie wir Moritz Kaplick in den Griff bekommen“, so Bürgel. Aber vielleicht kommt ja ausgerechnet im Derby die Wende.

Die HBVer hingegen sind guter Dinge, wollen den Lokalschlager unbedingt gewinnen. Trainerin Renée Verschuren fordert 60 Minuten gute Abwehrarbeit und einfach Vollgas. „Allerdings ist es ein Nachbarschaftsduell und das hat ja immer seinen Reiz“, betont sie.

HSG Adelheidsdorf/W. –MTV Eyendorf II(Samstag, 18 Uhr)

Gegen die Eyendorfer Verbandsligareserve will sich niemand die anschließende Weihnachtsfeier in Wienhausen vermiesen lassen. Deshalb will das Team um Arne Twelkemeyer in der Sporthalle an der Kantallee natürlich Vollgas geben und die Gäste von Beginn an gehörig unter Druck setzen. „Wichtig wird sein, dass wir endlich mal wieder eine konstante Leistung über die ganzen 60 Minuten auf die Platte bringen“, fordert Co-Trainer Maik Sieverling schon seit Saisonbeginn.

Das sollte gegen den Tabellenachten möglich sein. Coach Vylius Duknauskas kann außer auf die beiden Langzeitverletzten Paul Zywicki und Tobias Bliedung auf alle Mann zurückgreifen.

VfL Westercelle –TVV Neu-Wulmstorf(Sonntag, 16.30 Uhr)

Fünfter gegen Achter, das scheint klar – aber es liegen eben nur zwei Punkte zwischen den Teams vor dem Duell in der HBG-Halle. Und auch, wenn der VfL das Heimspiel in der vergangenen Saison mit 35:29 gegen die Nordlichter gewann, so kam der Sieg erst in der Schlussphase zustande. „Das ist ein Gegner auf Augenhöhe“, warnt Spielertrainer Jan-Patrick Tiede vor den Gästen, die zuletzt gegen Wathlingen nur mit einem Tor unterlagen.

Er lobt vor allem den gegnerischen Linkshänder und den schnellen Gegenstoß, weiß aber auch um deren Schwäche im Rückzugsverhalten. Er freut sich, dass Deckungschef Jens Winkler wieder mitmischt, während Ron Wolter wohl weiterhin ausfallen wird. (mm)

Von Stefan Mehmke