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Lokalsport HSG siegt mit „komischen Gefühlen“
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17:49 10.02.2014
Maximilian Friedhoff (links) steuerte - sechs Treffer zum überraschenden Sieg - der HSG Adelheidsdorf/Wathlingen bei. Quelle: Alex Sorokin
Wathlingen

Mit dem Sieg über den Tabellendritten SGH Rosengarten festigte die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen in der Handball-Landesliga Männer mit nunmehr 17:15 Punkten Platz sieben.

Von zwei ersatzgeschwächten Mannschaften startete Wathlingen besser, legte sogar los wie die viel gerühmte Feuerwehr. Und so hieß es nach nur sieben Minuten 6:0. Doch Rosengarten gab sich noch nicht auf, kam in der 14. Minuten auf 7:4 heran und gleich schließlich sogar zum 8:8 aus. Anschließend setzte sich Wathlingen wieder ab und gab die Führung auch nicht mehr aus der Hand. Die diszipliniert aufspielenden Gastgeber führten 20:13 (45.), doch wieder schlug Rosengarten zurück. Obwohl die Gäste nach zwei Roten Karten sowie mit einem verletzten Akteur auf dem Feld und ohne Auswechselspieler auskommen mussten, verkürzten sie auf 23:19. Doch ein Wurf von Lars Eichhorn, gefühlt von der Mittellinie, brach den letzten SGH-Widerstand. „Kurz davor hatte ich ein komisches Gefühl, letztlich war der Sieg aber sicher und mehr als verdient“, freute sich Betreuer Guido Zobiack.

Beste Spieler bei Wathlingen waren diesmal eben jener Eichhorn sowie Keeper Martin Nolte. Ein Sonderlob verdiente sich Fabian Sander, der auf Kreismitte einsprang, nachdem Paul Zywicki ausgefallen war und sich Ersatzmann Sven Wesenauer beim Aufwärmen verletzte.

Tore für HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Twelkemeyer (6/2), La. Eichhorn, Friedhoff (je 6), Esser (5), Hausmann, Sander (je 1).

Von Stefan Mehmke