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Lokalsport HVN-Pokal: Bergen, Müden und Altencelle scheiden glanzlos in der ersten Runde aus
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16:39 05.09.2016
Celle Stadt

MTV Müden

Der MTV Müden hatte beim 25:13 (13:3) im ersten Spiel gegen Schneverdingen keine Probleme. Bereits nach der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft von Trainer Markus Haydl das Duell gegen einen überforderten Gastgeber entschieden. Vor der Pause zeigten die Müdener eine gute Abwehrleistung, sie standen kompakt und waren ausgesprochen beweglich. In der zweiten Hälfte probierte Müden viel aus, der Turnierausrichter konnte aber nicht entscheidend verkürzen.

Müden spielte gegen Schneverdingen mit: Zywicki (1) und Jablonski im Tor, Ehlert (5), von Bothmer (4), H. Müller, Katenz, D. Hüsken, Parpart (je 3), Witte (2), Worthmann (1), Ahrenbeck, Kohlmeyer, Eilmes.

Nach insgesamt 45 Minuten Regeneration stand das Finale gegen den Kreisnachbarn aus Wietzendorf an. Das Spiel begann ausgeglichen, nach zehn Minuten stand es 4:4. Eine Schwächephase des MTV nutze der TSV aus und setzte sich mit fünf Toren nach 16 Spielminuten ab. Nach einer Auszeit fand der MTV besser ins Spiel und kämpfte sich wieder näher ran. Im zweiten Durchgang ließ Müden nicht locker und schaffte den Ausgleich zum 15:15.

Doch dann schloss Müden viel zu hastig ab, hinzu kamen einige leichte Fehler und plötzlich lag man wieder mit 16:20 hinten. Es war die Entscheidung drei Minuten vor Schluss. Am Ende hieß es 18:20 (8:11). „Wir haben heute gegen Schneverdingen sehr gut in der Abwehr gestanden und einfache Tore erzielt. Aber im Spiel gegen Wietzendorf taten wir uns oft im Angriff schwer“, sagte Haydl. „Wir haben oft zu hektisch abgeschlossen und uns häufig in der Abwehr verrannt. Die Abwehr hingegen war gut.“

Müden spielte gegen Wietzendorf mit: Zywicki, Jablonski im Tor, D. Hüsken (5), Witte (4), Parpart, Katenz, H. Müller (je 2), von Bothmer, Ehlert, Ahrenbeck (je 1), Kohlmeyer, Eilmes, Worthmann.

SV Altencelle

Mit einem arg dezimierten Kader gingen die Altenceller ins Pokalspiel, denn zu der ungewöhnlichen Anwurfzeit am Samstag um 14.15 Uhr gegen die HSG Nord Edemissen fehlten gleich acht Spieler. Trainer Stefan Schmidt-Kolberg improvisierte, ließ die Handballer teilweise auf ungewohnten Positionen spielen. Schnell lag man mit 1:6 zurück. Der SVA fand besser ins Spiel, dann legte Edemissen noch eine Schippe drauf. Als Lucas Wernig nach 3x2 Minuten die Rote Karte bekam, war das Spiel für den Verbandsligisten im ersten Pokalspiel endgültig gelaufen.

Altencelle haderte nur noch mit den Schiedsrichterentscheidungen und stellte das Handballspielen nahezu komplett ein. Fazit von Liga-Manager Reinhard Roselieb: „Nun können wir uns voll auf den Klassenerhalt konzentrieren. Jetzt heißt es: Schnell den Mund abputzen und den Fokus auf das Punktspiel nächste Woche gegen den MTV Braunschweig II legen. Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel gegen den Abstieg.“

Altencelle spielte gegen Edemissen mit: Nowak, Hönisch, Schröer im Tor, Weinmann (5), K. Nowak (2), Kisser (1), Wernig (1), Herbst (3), Scherbanowitz (1), Schmidt-Kolberg.

TuS Bergen

Das Spiel gegen den Landesliga-Konkurrenten SV Munster begann recht zerfahren. Bergen war von Beginn an die bessere Mannschaft, verpasste aber aufgrund unnötiger technischer Fehler eine schnelle und hohe Führung. Doch langsam festigte sich die Abwehr und auch die Spielweise wurde immer sicherer. Mehr und mehr stellten sich die Gastgeber auf den Gegner ein und setzten sich stetig ab. Am Ende hieß es 23:15 (18:10). Durch den Vorsprung wechselte TuS viel und gab allen Spielern ihre Einsatzzeiten.

Bergen spielte gegen Munster mit: T. Schack, Libera im Tor, W. Rodehorst (5), S. Brammer (3), Blancbois (4/2), Brodde (7), J. Brockmann, B. Heins, Behrens, J. Schulz (2), Bothe (5),S. Dehning (1).

Das Spiel gegen Verbandsligaaufsteiger MTV Eyendorf war eine andere Hausnummer. Die Defensive stand bombenfest, Bergen musste viel investieren, um zu Toren zu kommen. Zudem hatte der Landesligist einige Probleme mit den groß gewachsenen Werfern der Eyendorfer. Aber im Spiel stand Bergens Defensive gut.

In der zweiten Hälfte machte sich bei Bergen der Kräfteverschleiß bemerkbar. Es schlichen sich unnötige Fehler ein, Eyendorf nutzte diese zum Kontern. „Am Ende fiel die Niederlage zwei, drei Tore zu hoch aus“, so Spielertrainer Dominik Blancbois nach dem 22:28 (10:12). Er freute sich aber über den gelungenen Auftakt gegen den Ligakontrahenten aus Munster.

Bergen spielte gegen Eyendorf mit:T. Schack, Libera im Tor, W. Rodehorst (5), S. Brammer (1), Blancbois (3/1), Brodde (7), J. Brockmann, B. Heins, Behrens, J. Schulz (2), Bothe (4), S. Dehning.

Von Stefan Mehmke