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Lokalsport Hambührener Judoka sichern Liga
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20:21 18.09.2013
Die Judoka des SV Hambühren, Stehend von links Tim Schumann, Andreas v. Rekowski, Janis Richter, Christoph Neumann, Björn Kuhfeld, Christoph Schäfer. Davor: Gunter Dietert, Detlef König, Mirko Zemwa. Quelle: SV Hambühren
Hambühren

HAMBÜHREN. Mit starken Kämpfen präsentierten sich die Judoka des SV Hambühren beim Relegationsturnier der Niedersachsenliga am Olympiastützpunkt in Hannover. Nach einem spannenden Wettkampftag sicherten sich die neun Kämpfer den zweiten Platz und mussten sich am Ende nur gegen die Judoka des Judo Teams Hannover geschlagen geben. Zum jetzigen Zeitpunkt werden das Judo Team Hannover und SV Hambühren damit im kommenden Jahr weiter in der NJV-Liga vertreten sein.

Im Wettkampfmodus „Jeder gegen Jeden“ traten beim Wettkampf in Hannover insgesamt sechs Mannschaften auf zwei Wettkampfflächen gegeneinander an. Dass an diesem Tag ein hohes Niveau gelten würde, bewiesen die anwesenden Prominenten Judoka Klaus Glahn (mehrfacher Olympiamedaillengewinner) vom VfL Wolfsburg sowie Detlef Knorrek (EM-Dritter 1991) vom späteren Sieger aus Hannover. Dementsprechend verhalten war zunächst die Stimmung bei den Hambührener Kämpfern. Aber getreu dem Motto „Qualität statt Quantität“ überzeugte die Mannschaft, die verletzungsbedingt stark geschwächt war, dennoch und ließ sich den zweiten Platz nicht mehr nehmen.

Nachdem Andreas von Rekowski in der ersten Begegnung durch Ippon vorlegte und Mirko Zemwa mit seinen schnellen und klaren Punktsiegen nachzog, wuchs auch der Nachwuchskämpfer Jannis Richter über sich hinaus. Mit Kampfstärke und Köpfchen war er an diesem Tag ein Garant für einen vorzeitigen Punktwurf. Auch Christoph Schäfer überzeugte durch gekonnte Haltegriffe und Würger in seinen Begegnungen. Auch Björn Kuhfeld besiegte seinen körperlich überlegenen Gegner in letzter Minute unter großem Jubel.

Am Ende entschieden die Kämpfer des SV Hambühren vier Begegnungen für sich und mussten sich nach den absolvierten Kämpfen nur gegen die souverän auftretenden Sieger des Judo Teams Hannover geschlagen geben. Der VfL Wolfsburg sicherte sich mit seinem dritten Platz weiterhin die Chance zu einem möglichen Aufstieg in die NJV-Liga. In Hambühren war die Freude über den Klassenerhalt bei den Kämpfern in jedem Fall sehr groß.

Von David Sarkar