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Lokalsport Handball-Frauen des TuS Bergen zu Gast bei Meisterinnen
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Frauen des TuS Bergen zu Gast bei Meisterinnen
19:23 20.10.2016
Herkulesaufgabe für TuS Bergen:Die Oberliga-Handballerinnenum Svenja Glasewald (am Ball)müssen auswärts beiHSG Plesse-Hardenberg antreten. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Bergen Stadt

In der Liga können beide Vereine zurzeit die gleiche Bilanz aufweisen. Einer Niederlage stehen drei Siege gegenüber. „Die Aufgabe gegen Plesse-Hardenberg wird sehr schwer, auch wenn sie momentan personelle Probleme haben“, weiß auch Trainer Dominik Blancbois. Der amtierende Meister verzichtete vergangenes Jahr auf den Aufstieg in die dritte Liga. Die finanzielle Belastung wäre nach dem Aufstieg der Herren in die Oberliga zu groß gewesen. „Sie bauen dieses Jahr die Basis, um dann den Aufstieg in diesem oder den kommenden Jahren perfekt zu machen“, sagt Blancbois.

Nach dem knappen Sieg gegen HSG Göttingen (29:27) und der dreiwöchigen Pause steht jetzt die nächste Herkulesaufgabe für den TuS Bergen an. Nach der intensiven Arbeit in der spielfreien Zeit zeigten sich bereits erste Erfolge in der zweiten Pokalrunde, die mit zwei Siegen souverän überstanden wurden. Gegen den Topfavoriten der Liga muss der Trainer allerdings auf viele Spieler verzichten. „Ich bin froh, wenn ich für das kommende Spiel eine Mannschaft zusammenbekomme, viele meiner Spielerinnen fehlen aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten“, erklärt Coach Blancbois die Personalsorgen seiner Mannschaft.

Gegen eine der besten Offensivreihen der Liga wird es auf eine gute Verteidigung ankommen. Ziel ist es, die offensiven Reihen frühzeitig zu stoppen. Im vergangenen Jahr verbuchten die Damen immerhin einen Sieg gegen den späteren Meister. „Das war die beste Leistung, die wir in der vergangenen Saison gezeigt haben. Beim Rückspiel hatten wir allerdings keine Chancen“, resümiert Blancbois die jüngsten Begegnungen. Es wird also eine Leistung wie aus dem Heimspiel in der vergangenen Saison benötigt, um den Gegner ernsthaft in Gefahr zu bringen. Dieses Vorhaben wird, mit dem Blick auf die Personalsorgen, jedoch sehr schwierig.

Von Björn Beinhorn