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Lokalsport Handball-Krimi in Wietze: Spitzenreiter TSV klärt den Fall
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17:46 10.02.2014
Garßens Susanne Neumann (links) und Marie Danz (rechts), versuchen Wietzes 13fache Torschützin - Katrin Häring zu stoppen. Quelle: Benjamin Westhoff
Wietze

TSV Wietze –SV Garßen-Celle III20:19 (13:6)

Handballkrimi pur in Wietze: Die Halle war übervoll, da ging nichts mehr, die Stimmung war dementsprechend. Und beide Mannschaften waren überaus motiviert. Doch die erste Hälfte gehörte nur dem TSV. Die Mannschaft spielte eine sichere Abwehr, sodass Garßen kein Mittel fand. Vorne lief bei Wietze der Ball gut und mit hohem Tempo.

Doch in der zweiten Halbzeit war es dann die Garßenerinnen, die aufs Tempo drückten. Wietze spielte, wohl im Gefühl des sicheren Sieges, lange nicht mehr so konsequent und vergab zwischen der 40. und 50. Minute gleich drei Siebenmeter sowie weitere Großchancen. So kam Garßen auch durch einfache Kontertore über Daniela Schmidt heran und schaffte in der 52. Minute den Ausgleich.

Als Marie Danz nach drei Zweiminuten-Strafen Rot sah und sich Wietze wieder steigerte, reichte es dennoch zum knappen Erfolg. „Das war Derby-Stimmung pur. Ich denke auch, dass der Sieg letztlich verdient war. Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt. Kompliment an Garßen – nie aufgesteckt und toll aufgeholt“, fasste Heiko Schoppmann das Geschehen zusammen und freute sich über das nunmehr 32. nicht verlorene Punktspiel hintereinander. „Wir sind nicht sauer, aber wir ärgern uns, dass wir die erste Hälfte verpennt haben“, meinte SVG-Spielertrainerin Sabrina Bühring.

Tore für Wietze: Häring (13/5), Obieglo, Lauber (je 2), Bußmann, Kropp, Cramme (je 1).

Tore für Garßen: D. Schmidt (7/4), Schoenemann (6), Hilpert, Danz, Bühring (je 2).

TuS Oldenstadt –HSG Adelheidsdorf/Wathl.22:23 (14:11)

Verrückte Partie: Wathlingen führte schnell 7:2, brach dann aber ein. Oldenstadt holte auf und ging zur Pause sogar in Führung. Erst kurz vor Schluss lag Wathlingen wieder in Führung (21:19). Doch Oldenstadt kam zurück und glich kurz vor Schluss zum 22:22 aus. Ein technischer Fehler der Gastgeberinnen 20 Sekunden vor Schluss ermöglichte den Gästen eine letzte Chance. Zwei Sekunden vor Schluss erlöste Isabell Dubowy die HSG und traf zum Sieg. Besonderes Lob in verdienten sich Anna Falk und Cora Retzlik, die kurzfristig mitspielten, obwohl sie auch bei der zweiten Mannschaft im Einsatz waren. „Ich habe das Spiel zwischendurch bereits als verloren angesehen. Umso schöner war es, wie alle bis zum Schluss gekämpft und das Gegenteil bewiesen haben“, so Coach Bernd Timm.

Tore für die HSG: Dubowy (9), N. Schlote (6), C. Hoffmann (3), M. Klein, Falk (je 2), V. Beiersdorf (1).

HSG Lachte-Lutter II –TuS Ebstorf18:12 (8:7)

„Das war ein Arbeitssieg. Ich weiß, die Mannschaft kann spielerisch viel besser“, so Betreuerin Gaby Colditz. Dem Mannschaftsverantwortlichen Jonathan Mischke (Coach Heinfried Kuers war verhindert) stand endlich einmal wieder ein kompletter Kader zur Verfügung. Dennoch begann das Spiel sehr schleppend, kein Team konnte sich absetzen. Erst nach dem Wechsel spielte die HSG die spielerische Überlegenheit aus und zog auf 10:7 davon. Und über 15:8 sogar auf 18:9.

Tore für HSG Lachte-Lutter: Ann. Colditz (5), J. Colditz (4), Darkow (3), P. Colditz, And. Colditz, Winkelmann (je 2).

Von Stefan Mehmke