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Lokalsport Handball-Landesliga Frauen: HSG Lachte-Lutter gibt Sieg aus Händen
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Landesliga Frauen: HSG Lachte-Lutter gibt Sieg aus Händen
17:26 27.01.2014
Während Bergen (grün-schwarz) einen deutlichen Sieg gegen Embsen schaffte, ließ sich die HSG Lachte-Lutter (blau-weiß) den Sieg gegen Elbmarsch in der Schlussphase aus der Hand nehmen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Ein Kantersieg und zwei Heimpleiten waren die Ergebnisse des Celler Kreistrios in der Handball-Landesliga Frauen. Tabellenführer TuS Bergen gewann souverän beim Abstiegskandidaten MTV Embsen. Die erste Heimniederlage für HSG Lachte-Lutter gab es gegen den Tabellenvierten HSG Elbmarsch. Eine überraschende klare Heimpleite kassierte Aufsteiger SV Altencelle in der HBG-Halle gegen den Tabellenzweiten MTV Tostedt.

MTV Embsen –

TuS Bergen

16:43 (7:22)

Zehnter Saisonsieg mit einem Rekordsieg für den Berger Spitzenreiter, der auf einen Gegner ohne Landesligaformat traf und zu keiner Zeit gefordert wurde. Bereit nach zwölf Minuten hieß es 3:12 für die Grün-Weißen, die mit Tempospiel die MTVerinnen überrannten. Diese Überlegenheit setzte sich bis zum 7:22-Pausenstand fort.

Bereits in diesen 30 Minuten probiert TuS-Trainer Oliver Bült zahlreiche taktische Varianten aus und gab allen Spielerinnen entsprechende Einsatzzeiten. Diese Maßnahme wurde in der zweiten fortgesetzt und sorgten für einen einseitigen Spielverlauf. „Die Mannschaft hat über das gesamte Spiel konzentriert agiert und keine Schwächen gezeigt“, war Bült zufrieden.

Tore TuS Bergen: Schack (14/5), L. Ringert (8), Gehnke (6), Glasewald (5), Harms, Kübeck, Sandvoß und Kirchhoff (je 2) und Müller (1).

HSG Lachte-Lutter –

HSG Elbmarsch

19:20 (12:9)

Mit nur acht Spielerinnen musste HSG-Coach Heinfried Kuers dieses Heimspiel bestreiten und dies machte sich in der Schlussphase entscheidend bemerkbar. Erstmals verloren die Lachendorferinnen in dieser Saison in eigener Halle.

Die Kuers-Truppe zeigte eine starke Anfangsphase und nach zehn Minuten hieß es 5:2.Ihre spielerische Überlegenheit setzte der Ex-Oberligist in der zweiten Halbzeit fort und schien in der 42. Minute mit dem 17:12-Vorsprung auf der Siegerstraße zu sein.

Doch der Spielverlauf hatte viel Kraft gekostet und die Gäste reagierten im taktischen Bereich mit einer Pressdeckung gegen HSG-Torjägerin Annabell Colditz. Über 18:14 (48.) gab es dann noch das 19:18, bevor Elbmarsch 50 Sekunden vor Schluss für den 19:20-Endstand sorgte. „Das war eine mehr als unglückliche Niederlage, zumal unser Minikader eine starke kämpferische Leistung zeigte“, gab es trotzdem Lob vom Trainer.

Tore HSG Lachte-Lutter: Annabell Colditz (7), Friedhoff, Gadau (je 3); Heinrich, Jaculy, Winkemann (je 2).

SV Altencelle –

MTV Tostedt

16:21 (5:12)

Der Tabellenzweite kam mit sieben Spielerinnen in die HGB-Halle und traf auf eine ganz schwache SVA-Truppe, die 60 Minuten eine grauenhafte Vorstellung bot. „Solch eine Leistung habe ich von dieser Mannschaft noch nie gesehen. Fast alle Spielerinnen standen neben sich“, war SVA-Coach Wolfgang Weide mehr als sauer über dieses Heimspiel.

Bereits in der ersten Halbzeit dominierten die Gäste und kamen über 0:4, 3:11 zur klaren 5:12-Führung zur Halbzeit. Diesen Vorsprung kontrollierten die MTVerinnen und ließen über 9:16 bis zum 16:21 niemals Zweifel über den Sieger aufkommen. „Wir waren 60 Minuten ganz schwach und müssen dieses Spiel ganz schnell aus den Köpfen bekommen“, so Weide, der nach diesem Ausrutscher bereits dem nächsten Heimspiel entgegenblickt.

Tore SV Altencelle: Gadau, Marwede (je 4), Kinder, Bock, Makenthun und Wallheinke (je 2).

Von Rudolf Kahle