Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Handball-Landesliga: Harte Arbeit für TuS Bergen
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Landesliga: Harte Arbeit für TuS Bergen
18:13 14.11.2014
Paraden von Schlussmann Llemens Nowak gibt es heute am Berger Heisterkamp zu sehen. Vorn Niklas Pechmann. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

In der Handball-Landesliga der Männer kracht es an diesem Wochenende in den Hallen der Celler Klubs. Am Heisterkamp steigt das Spitzenspiel zwischen TuS Bergen und der SG BW Rosengarten-Buchholz. Anpfiff: Heute um 19.30 Uhr. Bereits um 19 Uhr will die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen Wiedergutmachung gegen die SG Südkreis Clenze betreiben. Und am Sonntag zieht Aufsteiger HBV 91 Celle nach und versucht, gegen den TV Uelzen die nächsten Punkte einzufahren. Los geht’s um 16.30 Uhr in der Lönshalle.

TuS Bergen –SG BW Rosengarten-B.(Heute, 19.30 Uhr)

Ein echtes Spitzenspiel sehen die lautstarken Handball-Fans am Heisterkamp. Nachdem sich bisher eher Mannschaften aus mittleren und unteren Tabellenregionen in Bergen vorgestellt haben, kommt es dort zum ersten Vergleich mit einem Klub aus dem erweiterten Favoritenkreis.

Rosengarten spielt eine sehr offensive Deckungsvariante und besitzt eine geschlossene Leistungsdichte im – allerdings recht kleinen – Kader von Trainer Martin Hug. Für Bergen heißt das, die einfachen Fehler zu vermeiden, denn die Gäste bestrafen das prompt. „Besonders muss sich unsere Defensive wieder steigern. Da kommt die Rückkehr von Wilken Rodehorst sehr gelegen“, so TuS-Außen Dominik Blancbois. Mit ihm verspricht sich Bergen einen stabileren Verbund in der Defensive, aber auch mehr Durchschlagskraft im Angriff, zumal Hauke Bockelmann und Ralf Schindel fehlen. „Wir müssen bis zur Schlussminute bis an die Grenzen gehen. Das Spiel wird wohl erst in den letzten Minuten entschieden werden. Das wird ein hartes Stück Arbeit“, glaubt Trainer Jörg Matthée.

HSG Adelheidsdorf/Wathl. –SG Südkreis Clenze(Heute, 19 Uhr)

In Bestbesetzung, also auch wieder mit Sascha Ehlerding, tritt das Röper-Team gegen die bislang enttäuschenden Wendländer an. „Groß zu motivieren brauchen wir die Mannschaft wohl nicht – nach so einem schlechten Spiel. Zumal: Die Partie gegen Clenze ist für Wathlingen immer ein besonderes Spiel, da mit Mirko Behrend, Eike Hebecker und Co. mehrere Ex-Südkreisler in den Reihen der Wathlinger stehen. „Die Chancen sehe ich bei fünfzig zu fünfzig. Gewinnen müssen eigentlich beide Mannschaften. Wir sind auf Augenhöhe, einen leichten Vorteil sehe ich bei uns, weil es ein Heimspiel ist“, schätzt HSG-Betreuer Guido Zobiack.

HBV 91 Celle –TV Uelzen(Sonntag, 16.30 Uhr)

Ganz zufrieden ist der Aufsteiger schon, allerdings braucht es zum großen Glück jetzt auch weitere Punkte. Der Gast verbuchte wie der HBV erst zwei Punkte auf der Habenseite, verlor zuletzt gegen Munster äußerst knapp, aber eben auch in Tostedt. Also gegen den Gegner, gegen den die 91er siegten.

Die Gastgeber haben nach eigenen Angaben gut trainiert und wollen nach den Steigerungen in den vergangenen Spielen versuchen, eben diese Sachen aus dem Training umzusetzen. Ziel laut Moritz Kaplick: „Die zwei Punkte behalten.“ Dabei hofft er auf die Unterstützung der HBV-Fans, denn es ist mal wieder Super-Sonntag mit drei HBV-Spielen am Stück.

Stefan Mehmke

Von Stefan Mehmke