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Lokalsport Handball-Landesliga: Lachte-Lutter nur zu neunt beim Spitzenreiter
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15:29 21.10.2016
Annabell Colditz (am Ball, hier im Spiel gegen Wietze) tritt mit Lachte-Lutter mit einem dünn besetzten Kader beim TabellenführerHV Lüneburg an. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle Stadt

SV Altencelle –MTV Ashausen/Gehrden(Samstag, 14 Uhr)

Die derbe Auftaktniederlage bei HG Winsen/Luhe konnte das Team von Trainer Thorsten Dralle mit dem deutlichen Derbysieg gegen den TSV Wietze vergessen machen. Mit Oberligaabsteiger Ashausen/Gehrden kommt jetzt eine Mannschaft in die HBG-Halle, die wie der SVA 2:2-Punkte aufzuweisen hat. Wenn die Altencellerinnen ihr Ziel, am Saisonende unter den ersten drei Mannschaften zu stehen, nicht schon früh aus den Augen verlieren wollen, muss morgen unbedingt ein Sieg her.

Dass das nicht einfach werden wird, weiß auch SVA-Coach Dralle. „Die sind gut besetzt und spielen einen guten Handball. Ich denke, das wird eine Partie auf Augenhöhe“, meint er. „Es wird der gewinnen, der am Ende die wenigsten Fehler macht.“ Dralle baut dabei vor allem auf seine Abwehr, die er noch etwas stärker als in der vergangenen Saison einschätzt. Personell kann der SVA wie so oft aus dem Vollen schöpfen.

SV Garßen-Celle II –MTV Tostedt (Sonntag, 16 Uhr)

Im Anschluss an das Altenceller Spiel machen Garßens Spielerinnen gleich mit ihrer Partie gegen MTV Tostedt weiter. Die favorisierten Gäste, die in der vergangenen Saison als Zweiter den Aufstieg nur um einen Punkt verpasst hatten, gelten als spielstarke und körperlich robuste Mannschaft. Die ersten beiden Spiele hat man gewonnen und dabei beachtliche 65 Treffer erzielt. „Das wird ganz schwer, aber wir müssen das Beste draus machen“, meint SVG-Coach Felix Michelmann.

Michelmann schimpft über den Spielplan des Verbandes. „Durch die vielen spielfreien Wochenenden ist es unmöglich, richtig in den Spielrhythmus zu kommen und einen vernünftigen Spannungsbogen aufzubauen“, ärgert er sich. Bedingt durch Krankheit und Urlaub wird er gegen Tostedt bei der Aufstellung seines Teams etwas improvisieren müssen.

HV Lüneburg –HSG Lachte-Lutter(Sonntag, 17 Uhr)

Vor der Reise zum mit 6:0-Punkten glänzend in die Saison gestarteten Tabellenführers steht der HSG Lachte-Lutter wieder nur ein sehr kleiner Kader zur Verfügung. Besonders schwer wiegt der verletzungsbedingte Ausfall von Ines Wottschel. „Wir werden leider nicht mehr als neun Spielerinnen zur Verfügung haben“, sagt HSG-Trainer Oliver Colditz, der sein Team klar in der Außenseiterrolle sieht. „Wir haben da nichts zu verlieren“, so Colditz.

Vielleicht ist die Ausgangslage aber auch eine Chance für sein Team. Denn kampflos will sich die HSG dem Oberliga-Absteiger nicht beugen. Mut macht, dass das Colditz-Team sich kürzlich im HVN-Pokal gegen den Oberligisten Zweidorf/Bortfeld sehr respektabel aus der Affäre gezogen hat. „Viel wird davon abhängen, ob wir aufgrund unseres dünn besetzten Kaders konditionell durchhalten können“, weiß der HSG-Trainer. (str)

Von Jochen Strehlau