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Lokalsport Handball-Landesliga Männer: Celler Teams suchen ihr Glück im Osten
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12:57 07.11.2014
Celle Stadt

MTV Dannenberg –

HBV 91 Celle

(Samstag, 17.30 Uhr)

Leichte Aufgaben gibt es für den Aufsteiger in der neuen Spielklasse eh nicht, aber in Dannenberg ist es besonders unangenehm. Es gibt nicht nur ordentlich auf die Finger von robusten grün-gelben „Kanarienvögeln“, die Gastgeber haben sich auch noch gut verstärkt. Was zuletzt ja auch TuS Bergen bei der überraschenden Schlappe zu spüren bekam. Die HBVer hoffen nun, dass der neue Trainer Lutz Günther frischen Wind bringt und sich die Nackenprobleme von Leistungsträger Moritz Kaplick in Luft aufgelöst haben. Ein Punktgewinn wäre sicherlich dennoch eine Überraschung.

SVT Uelzen/Salzwedel –

HSG Adelheidsdorf-Wathl.

(Samstag, 19.15 Uhr)

Wathlingen gewann in der vergangenen Saison bei den Teutonen – zum ersten Mal seit Menschengedenken. Allerdings war das nicht in Salzwedel, sondern in einer Ausweichhalle. Nun sind die Gastgeber wieder in ihrem eigentlichen Wohnzimmer zugange. Das hat den positiven Effekt, dass es wieder die leckeren Schnitzelbrötchen gibt, aber eben auch mit der enormen Heimstärke des SVT zu rechnen ist. „Wir müssen so konzentriert spielen wie gegen Dannenberg, dann ist vielleicht etwas drin“, so Betreuer Guido Zobiack. Dabei spielt den Gästen in die Karten, dass die Mannschaft von Lutz Röper bis auf Sebastian Ehlerding (Urlaub) in Bestbesetzung antritt.

SG Südkreis Clenze –

TuS Bergen

(Samstag, 19.30 Uhr)

Bergen steht vor einer schwierigen Partie, nicht nur aufgrund des obligatorischen Verletzungspechs. Hauke Bockelmann wird bis zum Saisonende ausfallen – einen „schönen Dank an Salzwedel“ schickt TuS-Außen Dominik Blancbois hinterher. Auch Ralf Schindel wird wegen einer Verletzung noch mehrere Wochen fehlen und Wilken Rodehorst fällt wohl in Clenze ebenfalls aus. „Aber wir kennen es ja nicht anders, mal schauen wer spielen kann“, übt sich Blancbois in Galgenhumor.

Nichtsdestotrotz will Bergen in Clenze den ersten Auswärtserfolg einfahren, wofür jeder Spieler an die Grenzen gehen muss, zumal die Wendländer in eigener Halle mit lautstarkem Anhang nicht von Pappe sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Defensive und vielen Gegenstößen, damit Bergen die vermeintlich leichten Tore erzielt. „Wir kennen die Situation aus den vergangenen Jahren, wir werden damit umgehen können“, glaubt Blancbois.

Von Stefan Mehmke