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Lokalsport Handball-Landesliga Männer: HBV 91 Celle überholt Wathlingen nach Derbysieg
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17:05 23.02.2015
Handball-Landesliga Männer: HBV 91 Celle - HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Die Wathlinger Arne Twelkemeyer (links) und Mirko Behrend bei der Abwehrarbeit gegen Celles Viktor Donner (Mitte). Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

HBV 91 Celle –

HSG Adelheidsd./Wathlingen

26:23 (15:12)

Die Celler wollten den Sieg mehr, das war von Anfang an zu erkennen. Sie deckten aggressiver, nutzten das recht laxe Pfeifverhalten der Schiris und kauften Wathlingen damit den Schneid ab. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich der Aufsteiger nach dem 7:6 leicht ab, lag anschließend vor etwa 150 Zuschauern immer knapp vorn. Doch so sehr sie an ihre Chance glaubten, umso mehr begriff auch der Gast, um was es eigentlich ging.

Ab der 50. Minute hielt der leichte Favorit dagegen – angeführt vom überragenden Arne Twelkemeyer. So hieß es in der 52. Minute 23:22, in der 55. war der Ausgleich da. In dieser Phase vergab Celle einige gute Chancen, schien zu wackeln, fiel aber nicht. „Das hat richtig viel Spaß gemacht“, freute sich HBV-Leistungsträger Moritz Kaplick über den Sieg und eine tolle Atmosphäre. Geknickt zeigte sich HSG-Betreuer Guido Zobiack, der das Fehlen von Till Maurer, Eike Hebecker und Lars Eichhorn nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte: „Wenn wir erst nach 50 Minuten den Kampf annehmen, sind wir selber Schuld an der Niederlage.“

Tore für Celle: Donner, M. Kaplick (je 6), Müller (4), Siewert, Kleinow, B. Kaplick (je 3), Sevenich (1).

Tore für Wathlingen: Twelkemeyer (8/4), Esser (4), Y. Knoll, Ehlerding (je 3), Wichmann, Zywicki, Friedhoff, Bliedung, Behrend (je 1).

TuS Bergen –

MTV Dannenberg

35:26 (16:14)

Mit Genuss revanchierte sich TuS für die sensationelle Hinspielniederlage. Dabei stand die zuletzt so gute 5:1-Abwehr eher löchrig, deswegen lief Bergen immer einem knappen Rückstand hinterher (4:6, 6:8, 9:10). Grund dafür waren auch zahlreiche fragwürdige Zeitstrafen gegen Bergen.

Nach 15 Minuten stellte Coach Jörg Matthée um. Nun lief das Angriffsspiel besser, so dass Bergen selbst in Unterzahl Tore erzielte. Hierbei zeichnete sich Wilken Rodehorst nicht nur als eiskalter Torschütze, sondern auch als Vorbereiter aus. Deswegen ging Bergen mit einer verdienten Führung in die Pause – um dann wie die Feuerwehr in die zweite Halbzeit zu starten. Nach 38 Minuten (22:15) war das Spiel entschieden. Sascha Dehning, Dominik Blancbois, Georg Ahrens und Tim Brodde nutzten im Wechsel die konditionellen Schwächen der Gäste, die mit nur neun Spielern angetreten waren.

Tore für Bergen: Rodehorst (10), Dehning (6), Eggersglüß (5), Ka. Nowak (4), Becker, Brodde, Blancbois, Ahrens, Pechmann (je 2).

Von Stefan Mehmke