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Lokalsport Handball-Landesliga Männer: VfL Westercelle lässt sich nicht unterkriegen
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18:17 12.05.2014
Die Mauer muss weg: Ralf Peters (links) machte - ein tolles Spiel für Westercelle. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

MTV Schwarmstedt –

MTV Müden

19:36 (6:17)

Dank guter Einstellung und kompakter Abwehr führte der Favorit schnell 9:4, vor allem, weil die schnellen Außenspieler Marc Katenz, Justus von Bothmer und Patric Kohlmeyer super trafen. Und hinten stand Kai Nissen wie eine Wand im Tor. So brachen erste oder zweite Welle über Schwarmstedt zusammen und Müden machte den Gastgeber zur Pause schon richtig nass.

Im zweiten Durchgang fuhr das MTV-Schnellboot weiter unter Volldampf. Zudem sammelten Torben Ehlert und Jakob Bäckermann aus der A-Jugend sowie Arne Bachmann mächtig Spielpraxis. Trocken liefen die Müder Wasserspiele dennoch nicht, am Ende gab es einen richtigen Kantersieg. „Meine Mannschaft hat ein Super-Spiel gemacht. „Es ist schwierig über 60 Minuten die Konzentration auf einem hohen Level zu halten, wenn man zur Halbzeit bereits mit elf Toren führt“, befand der zufriedene Coach Trainer Markus Haydl. Sonderlob von ihm gab es für Ehlert im rechten Rückraum sowie für den angeschlagenen Maximilian Kirchhoff.

Tore für Müden: Kirchhoff (11), S. Müller (5), C. Hüsken, von Bothmer, Laubenstein (je 3) H. Müller, Bäckermann, Katenz (je 2), Mielke, Ehlert, Bachmann, Kohlmeyer, Mielke (je 1).

MTV Eyendorf –

HSG Adelheidsdorf/Wathl.

26:18 (14:8)

Wie erwartet hatte der geschrumpfte Kader der Gäste keine Chance beim Tabellenzweiten. Vor allem im Angriff machte sich das Fehlen von Leistungsträgern wie Arne Twelkemeyer oder Mirko Behrend arg bemerkbar. Die Deckung stand zwar ordentlich, aber die vielen Paraden des Eyendorfer Keepers oder anderweitige Fehlversuche machten Wathlingen das Handball-Leben schwer. Als dann auch noch Lars Eichhorn mit Schulterproblemen ausfiel, war der Ofen aus. Das dachten die Gäste eigentlich schon nach 13 Minuten, denn da führten die Eyendorfer bereits 9:2, ehe sich die HSG steigerte und auf 12:8 verkürzte. Auch nach der Pause hielt der Gastgeber eine sichere Führung. „Wir hätten noch 14 Tage spielen können, eine echte Chance hätten wir nie gehabt“, resümierte HSG-Betreuer Guido Zobiack. Und dennoch: Wathlingen hielt die Niederlage in erträglichen Grenzen.

Tore für Wathlingen: Esser (5), Karl, Hebecker (je 4), Friedhoff (2), Zywicki (2/2), Sander (1).

VfL Westercelle –

TV Uelzen

24:28 (10:10)

Der Tabellenletzte aus Westercelle begann stark, lag angeführt vom überragenden Ralf Peters mit 4:2 und 6:4 in Front, ehe Uelzen den Spieß umdrehte und selber 10:9 in Führung ging. Nach dem schiedlich-friedlichen Pausenremis schien sich das Pendel Richtung TVU zu neigen. 20:15 führten die Schwarz-Weißen, ehe Gelb-Schwarz zurückkam. Dank einer tollen Moral glich Westercelle zum 21:21 aus. Doch zum Ende ging leider ein wenig die Konzentration verloren – und das Spiel ebenfalls. „Egal wo, wir werden in der nächsten Saison wieder angreifen und zusammen bleiben“, so Patrick Tiede. Der vor dieser Saison geschehene Umbruch wirft den VfL nicht um, ihr Plan war sowieso auf die kommenden zwei bis drei Jahre ausgerichtet, Rückschläge eingeplant.

Tore für Westercelle: Peters (13), Bösing (4), Wöhler (3), J.-P. Tiede, Nowak, Krüger, Reinboth (je 1).

Von Stefan Mehmke