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Lokalsport Handball-Landesliga: SV Altencelle holt Derby-Sieg
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16:04 27.02.2012
Handball-Landesliga M‰nner: VfL Westercelle (gelb)- SV Altencelle Quelle: Peter M¸ller
Celle Stadt

In der Handball-Landesliga der Männer heißt der große Sieger SV Altencelle. Im Derby beim VfL Westercelle gewann das Kahle-Team 29:26 (12:9). Damit sind die letzten Ambitionen des VfL nach oben gegessen. Altencelle mischt weiter oben mit. Eine Enttäuschung erlebte auch die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen. Beim Vorletzten MTV Eyendorf II reichte es nur zu einem 23:23 (12:13)

VfL Westercelle –

SV Altencelle

26:29 (9:12).

„Es lag am Angriff“, ärgerte sich VfL-Betreuer Michael Meyer – der sonst ja nur über die Deckung schimpft. Anfangs war das Spiel ausgeglichen, eben ein richtiges Derby (9:9), doch vor der Pause setzte sich Altencelle ab. Nach dem Seitenwechsel war der Gast weiter vorn. „Bis auf 22:16 ging die Post ab. Und Altencelle ließ sich auch nicht mehr davon aus der Ruhe bringen, dass der VfL noch mal verkürzte. Bis auf 22:20 kamen die Schwarz-Gelben heran – und „machten dann alles falsch, was falsch zu machen ist“, moserte Meyer und meinte vor allem den Angriff.

Und während die Westerceller artig im Vereinsheim ein Bier tranken, feierten die Altenceller richtig – auch den Geburtstag von Rekordtorschützern Sascha Dening.

Tore für den VfL: D. Hüsken (6), Nehring (5), Pawils (4), Laubenstein (3), Tiede, D. Hüsken (je 2), Kai Nowak, Wöhler, Reinboth, Schwekendiek /je 1).

MTV Eyendorf II –

HSG Adelheidsorf/W.

23:23 (12:13).

Es ging nicht gut los: Wathlingen bekam Oldie Volker Rieckmann nicht in den Griff, lag hinten und konnte erst zum 9:9 ausgleichen. Und als die Mannschaft das Spiel in den Griff zu bekommen schien, bekam der MTV Unterstützung von ankommenden A-Jugendlichen. So holte der Gastgeber einen Fünf-Tore-Rückstand auf – 21:21. Hin und her ging’s bis zum 23:23 – Ballbesitz für Wathlingen, Ballverlust, Angriff MTV, Lars Eichhorn foult taktisch, kriegt Rot – und den Strafwurf hält Wathlingens Martin Nolte.

So bleibt unterm Strich ein Remis – zu wenig für die HSG, aber dennoch irgendwie verdient. „Achterbahn“ gingen die Gefühle von Betreuer Guido Zobiack.

Tore für Wathlingen: Karl (7/1), Bliedung (5), Otto (4), Wichmann (2), Zywicki (2/1), Dümeland, Sieverling (je 1), Eichhorn (1/1).

Von Stefan Mehmke