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Lokalsport Handball-Landesliga: TuS Bergen bleibt Maß aller Dinge
Sport Sport regional Lokalsport Handball-Landesliga: TuS Bergen bleibt Maß aller Dinge
14:56 01.11.2010
In der Handball-Landesliga trafen TuS Eschede und SG Südkreis Clenze (orange Trikots) aufeinander. Quelle: Gert Neumann
Eschede

MTV Dannenberg –

TuS Bergen

29:34 (15:19)

Auch die grobe Gangart des Gegners hinderte TuS Bergen nicht daran, mit zwei Auswärtspunkten die Tabellenführung zu verteidigen. Trotz der 70 Fans im Rücken liefen die Anfangsminuten für den TuS nicht gut, schnell hieß es 3:1 für den MTV. Dann war es Hauke Bockelmann, der bei schnellen Angriffsaktionen mit beherzten Würfen aus dem Rückraum zu Torerfolgen kam und Bergen in Führung brachte – ehe er mehrmals unsanft zu Boden gestreckt wurde. „Hier wäre Strafen angebracht gewesen, vielleicht wären dann Matze Gehnke und Julien Guse Faustschläge und Ellenbogenchecks erspart geblieben“, ärgerte sich Coach Uwe Lehmann.

Nach dem Seitenwechsel verwaltete Bergen den Vorsprung, in brenzligen Situationen zeigte zudem Julien Guse seine Routine. „Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, aus der Matthias Gehnke hervorzuheben ist. Es ist allerdings traurig, dass man sich als Trainer um die Gesundheit seiner Spieler sorgen muss. Ein großes Lob an unsere mitgereisten Fans“, so Lehmann abschließend.

Tore für TuS Bergen: Blancbois (7), Becker, Gehnke (je 6), Rodehorst (5), Bockelmann (4), Ahrens (3), Guse (2), Brodde (1).

TuS Eschede –

SG Südkreis Clenze

27:40 (15:20)

„Das war nicht von schlechten Eltern“, meinte TuS-Coach Florian Zeunert mit einer gehörigen Portion Galgenhumor. Eschede startete schon mies, lag 1:5 hinten, ehe der Gastgeber erwachte und auf 6:7 verkürzte. Dann blieb es knapp, doch noch vor der Pause setzte sich Südkreis wieder ab. In der zweiten Hälfte vergab Eschede dann Chancen en masse, während Clenze seinen Stiefel souverän runterspielte. Die Gäste profitierten von den Verletzungen der Escheder Daniel Schack und Rouven Meinecke.

Tore für TuS Eschede: R. Schindel, M. Schindel (je 8), Backeberg (4), Zeunert, Lindemann (je 2), Schigulski, Pusch, Thomas (je 1).

TuS Jahn Hollenstedt –

HSG Adelheidsdorf-Wathlingen

36:24 (18:13)

„20 Minuten Handball spielen reicht eben nicht“, sagte Betreuer Guido Zobiack. Dabei fing Wathlingen gut an, hielt mit und schaffte in der 20. Minute den Ausgleich zum 9:9. Doch dann war Schluss, der Gast leistete sich ein kollektives Nachlassen. Das nutzte Hollenstedt konsequent aus, ging klar in Führung und kam über 26:17 (45.) zum klaren Erfolg. Kein Grund für Zobiack zu verzweifeln: „Die sind schon gut, unsere Punkte müssen wir woanders holen“, so der Betreuer, der den starken Tobias Bliedung diesmal heraushob.

Tore für HSG Adelheidsdorf-Wathlingen: Bliedung (6), Sieverling (5/1), Eichhorn (4), Zywicki (4/1), Wilke (3), Wichmann, Otto (je 1).

MTV Eyendorf II –

SV Altencelle

31:30 (17:15)

„Mit ein bisschen Glück wäre das anders gelaufen“, meinte der überragende SVA-Akteur Andreas Fieker, der allein 14 Tore markierte. Dabei war eigentlich nichts zu erwarten, denn der SVA verzeichnete so viele Ausfälle, dass sogar die Oldies Uwe Ottenbreit und Reinhard „Tutscho“ Roselieb ausgraben wurden, um überhaupt eine Mannschaft aufbieten zu können. Eyendorf stimmte übrigens einer Verlegung nicht zu

Dennoch bleib das Spiel immer eng, erst zwei Minuten vor Schluss setzte sich Eyendorf mit drei Toren ab. Doch Altencelle schlug zurück und hatte acht Sekunden vor dem Ende sogar die Ausgleichschance per Siebenmeter. Doch leider scheiterte Michael Rother.

Tore für SV Altencelle: A. Fieker (14), Rother (8), M. Fieker (4), Woitas, Roselieb (je 2).

HG Winsen (Luhe) –

VfL Westercelle

27:24 (11:8)

„Es ist enttäuschend, wie sich das Team in Winsen präsentierte“, so der enttäuschte Coach Volker Bütepage. Gerade in der Anfangsphase verpennte der VfL das Spiel so richtig. Zahlreiche Ballverluste und technische Fehler nutzte der Gastgeber immer wieder zu Torerfolgen. Zwar konnte Westercelle noch einmal zum 8:8 (22. Minute) ausgleichen, doch zu mehr reichte es nicht. In der zweiten Hälfte lief der VfL permanent einem Rückstand hinterher, verkürzte zwar auf 16:17 (44.), schaffte es aber nicht, selbst einmal in Führung zu gehen. „Abwehr und Angriff waren heute viel zu harmlos und so wird’s noch dauern, bis wir den ersten Auswärtserfolg verbuchen können“, so Bütepage.

Tore für den VfL Westercelle: Schwekendiek (6), Wöhler (5), Kai Nowak (4), Laubenstein (3), Pawils (2), C. Hüsken, Werner, Tiede, Dümeland (je 1).

Von cz