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Lokalsport Handball-Landesliga der Frauen: Wietze deklassiert Lachte-Lutter
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18:16 18.09.2017
Kristin Skorek (rechts) setzt sich gegen die Lachendorferinnen Annabell Colditz und Alina Winkelmann (verdeckt) durch. Skorek machte ein starkes Spiel und warf elf Tore für Wietze. Quelle: Michael Schäfer
Celle

Ähnlich überlegen präsentierten sich der SV Altencelle und der SV Garßen-Celle II. Aufsteiger TuS Oldau-Ovelgönne unterlag mit 23:24 ganz knapp beim MTV Ashausen/Gehrden.

TSV Wietze –

HSG Lachte-Lutter

34:18 (16:7)

Auch ohne Corinna Cohrs und Lisa Cramme zeigte der TSV nach der Derby-Niederlage gegen Oldau die geforderte Reaktion und ließ den Gästen nicht den Hauch einer Chance. „Wir haben gut und schnell nach vorne gespielt. Herausragend waren Kristin Skorek und Katrin Häring, die nach Belieben getroffen haben. Überzeugt hat mich auch Lisa Schulte, die sehr schön das Spiel geleitet hat“, befand TSV-Trainer Heiko Schoppmann, dessen Team von der ersten Minute an hellwach war und die Partie frühzeitig für sich entschied. Während sich Wietze mit dem zweiten Saisonsieg auf Platz vier der Tabelle einsortiert, bleibt die HSG nach der zweiten Pleite im Tabellenkeller hängen.

TSV Wietze: Mohring – Häring (11/3), Obieglo (3), Schulte, Bussmann (1), Baumgart, Kropp, Kleinert (4), Skorek (11/7), Lauber (4).

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm – Wottschel (2), Schütz, J. Colditz (2), Klein, Neumann, Friedhoff (1), Winkelmann (1), Liechtenstein (1), Weber (1), A. Colditz (10/7).

SV Altencelle –

TSV Wietzendorf

35:23 (20:11)

Der Plan von SVA-Trainer Thorsten Dralle ging voll und ganz auf: Durch effektiven und schönen Tempohandball hatten die Gastgeberinnen bereits in der ersten Hälfte alles klar gemacht. Die ohne festen Torwart spielenden Wietzendorferinnen konnten das Ergebnis nur deshalb in erträglichen Grenzen halten, weil ihnen das Schiedsrichtergespann großzügig gleich zwölf Siebenmeter zusprach. „Im Gefühl des sicheren Sieges hat in der zweiten Halbzeit etwas die Konzentration nachgelassen. Insgesamt war das aber eine gute Leistung“, befand Trainer Dralle. Die verlustpunktfrieen Altencellerinnen stehen auf dem zweiten Tabellenplatz hinter den punktgleichen Lünneburgerinnen, die das bessere Torverhältnis haben.

SV Altencelle: Cruse (3) – Dralle (4), Britta Lehnhoff (4/3), Gerberding (6), Kinder (3), Sina Gadau (1), Sarah Gadau (3), Laukart (1), Galouza (5), Heinrich (5).

SV Garßen-Celle II –

MTV Eyendorf

32:14 (18:8)

Überaus zufrieden zeigte sich SVG-Coach Felix Michelmann nach dem Kantersieg gegen Eyendorf. Die Garßenerinnen machten im Angriffsspiel kaum Fehler und überzeugten mit einer überaus stabilen Abwehrleistung. Das SVG-Torhütergespann Peschel/Körner präsentierte sich ebenfalls in Topform. „Erste und zweite Welle haben super funktioniert. Wir sind gut in unsere einstudierten Abläufe gekommen. So kann es gerne weitergehen“, sparte Trainer Michelmann nicht mit Lob und unterstrich seine Ambitionen, an der Tabellenspitze mitmischen zu wollen. Garßen schiebt sich mit dem zweiten Saisonsieg auf Rang drei vor.

SV Garßen II: Körner/Peschel – Bombis-Robben (3), Meier (1), Tegen (2), Wagner (1), Zywicki, Danz (1), Klaucke (3), Zymmek (7), Mummert (4/1), Diederichsen (4/3), Siebers (6/1).

MTV Ashausen/Gehrden –

TuS Oldau/Ovelgönne

24:23 (11:8)

„Es ist bitter, nach dieser tollen kämpferischen Leistung punktlos nach Hause zu fahren. Aber das Zeitstrafenverhältnis von 11:1 gegen uns sagt doch einiges über die einseitige Schiedsrichterleistung“, zeigte sich TuS-Trainer Frederik Hövermann nach der unglücklichen Niederlage aufgebracht. Neben Chantal Schulz kassierte auch er nach Protesten die Rote Karte (o.B.). In einer durchwachsenen ersten Halbzeit hatte der Aufsteiger zunächst Probleme im Angriff, wusste sich dann aber zu steigern. „Wir haben gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können. Das ist das Positive“, so Hövermann. Mit 2:4 Punkten rangiert Oldau-Ovelgönne nach drei Spielen im Tabellenmittelfeld – Platz sechs. (str)

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam (6/1), Schulz (10/1), A. Dümeland, Schwarz, L. Dümeland (4/2), Herzig, Schulz, Ivanova (1/1), Maya (2), Gietz.

Von Jochen Strehlau