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Lokalsport Handball-Landesligist MTV Müden im Pokal nicht zu stoppen
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17:44 23.12.2013
Torhungrig: Müdens Florian Laubenstein (Nummer 15) erzielte gegen den MTV Braunschweig 8 Tore und war damit zweitbester Werfer seines Teams. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

MTV Müden ist nicht aufzuhalten. In der 2. Hauptrunde des HVN-Pokals der Männer ließ sich der Landesligist auch nicht vom Verbandsligisten MTV Braunschweig mit Ex-Nationalspieler Volker Mudrow beeindrucken. Das Team von Trainer Markus Haydl gewann die hochklassige Partie mit 38:34. Ausgeschieden ist hingegen erwartungsgemäß der VfL Westercelle. Dennoch schlug sich der Landesligist gegen den Oberligisten MTV Soltau achtbar und verlor 24:34. Außerdem stehen neben dem nächsten Müdener Gegner MTV Moringen TSV Burgdorf II, Wilhelmshavener HV, MTV Moringen, TV 01 Bohmte, SV Munster und Elsflether TB im Viertelfinale.

MTV Müden –

MTV Braunschweig

38:34 (18:18)

Volle Halle, tolle Leistung – MTV. In einem sehr spannenden und gutklassigen Pokalspiel bezwang der Tabellenführer der Landesliga auch das Team aus der Spitzengruppe der Verbandsliga. Los ging’s gleich „volle Pulle“, die beiden jungen Teams schenkten sich nichts: 8:8 nach zehn Minuten, 14:14 nach 21, und Gleichstand hieß es auch zur Pause.

In der zweiten Halbzeit setzten sich die Müdener immer wieder leicht ab, aber der Befreiungsschlag gelang erst in den letzten zehn Minuten. Was für tolle Stimmung in der gut gefüllten Hermannsburger Örtzetalhalle sorgte. „Wir haben von Anfang an auf hohes Tempo gesetzt und unsere Absprachen bis zum Schluss eingehalten. Das war ein verdienter Sieg vor tollem Publikum“, fasste Trainer Haydl das Spiel zusammen.

Tore für MTV Müden: S. Müller (9), Laubenstein, Katenz (je 8), von Bothmer (7), C. Hüsken (3), Kohlmeyer (2), Stille (1).

VfL Westercelle –

MTV Soltau

24:34 (10:16)

Der VfL Westercelle ist dem Oberligisten schon in Bestbesetzung unterlegen, aber ohne die kurzfristig ausgefallene Duo Bösing/Krüger sah es noch schlechter aus. Und dann kugelte sich auch noch Kai Nowak einen Finger aus und fällt zwei Monate aus. Dennoch schlug sich der VfL achtbar. Benny Wöhler zeigte eine ganz tolle Leistung und führte sein Team an. Und so kam der Außenseiter in der zweiten Hälfte auf 20:24 heran.

Wirklich in Bedrängnis zu bringen war Soltau zwar nicht, aber die Schwarz-Gelben zeigten, dass sie Handball spielen können und nahmen ein wenig Selbstbewusstsein mit die kurze Weihnachtspause. „Das war schon okay“, befand dann auch Kreisläufer Jan-Patrick Tiede.

Tore für VfL Westercelle: Wöhler (8), M.-A. Tiede, Dümeland (je 3), Werner, J.-P. Tiede, Reinboth (je 2), Gallathe, K. Nowak, Pfeiffer (je 1).

Von CZ