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Lokalsport Handball-Oberliga Frauen: Alle drei Celler Teams siegen
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22:12 28.11.2010
Handball-Oberliga Frauen: HSG Lachte-Lutter – HG Rosdorf am 28.11.2010 Quelle: Torsten Volkmer
Lachendorf

Zum ersten Mal seit langem steht in der Handball-Oberliga kein Celler Team auf einem Abstiegsplatz. Die HSG Lachte-Lutter siegte gegen den direkten Konkurrenten aus Rosdorf und machte sich damit ein bisschen Luft im Abstiegskampf.

VfL Wittingen –

MTV Post Eintracht Celle

25:36 (14:16)

Egal wo, egal gegen wen, MPE scheint momentan problemlos jedes Spiel zu dominieren. Ohne Schwierigkeiten gewann das Team von Trainer Marc Tetens auch diese Partie und nutzte nicht nur die eigenen Stärken, sondern auch die Schwächen des Gegners konsequent aus. In der ersten Halbzeit hielt Wittingen noch gut mit und lief lediglich einem knappen Rückstand hinterher (8:10; 9:13). Nach vierzig Minuten ging ihnen dann aber die Kraft aus. „Konditionell waren wir Wittingen überlegen, meine Abwehr hat genau das gemacht, was wir im Training geübt haben und so kamen wir wieder zu vielen einfachen Toren,“ freute sich Tetens. In der 44. Minute war das Spiel gelaufen (31:19). „Jeder Pass kommt an, jeder setzt jeden gut in Szene, in diesem Team macht es einfach Spaß Handball zu spielen,“ lobte MPE-Spielerin Ann-Kristin Wallheinke den guten Zusammenhalt im Team.

MPE Celle: Stanke, C. Hoffmann, Niebuhr (5), Zywicki (3), Grah (4), Tetens (10), Skorek (1), Forstner (2), K. Hoffmann (5), Wallheinke (5), Baumgart (1).

SV Garßen Celle II –

HSG Nord Edemissen

26:18 (16:10)

Einen besinnlichen Nachmittag verbrachte man an diesem Spieltag in der HBG-Halle. Garßen passte seine Spielweise der beginnenden Weihnachtszeit an und spielte in ruhigem, beschaulichem Tempo, nicht zu schnell und nicht zu laut. Trainerin Inga Kahle prägte nach dem Abpfiff den Begriff „Adventsspiel“ und forderte eine Runde „Freikaffee für alle,“ denn die Dynamik des Spiels setzte sich bis auf die Tribüne fort. Vereinzelt waren Anfeuerungsrufe für Torfrau Claudia Körner zu vernehmen, die als Einzige nicht in den Winterschlaf verfallen war und emsig Bälle abwehrte. Zum Sieg war allerdings auch nicht mehr Initiative nötig, denn wie erwartet geriet Garßen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr das Spiel zu verlieren.

SVG Celle II: Körner, Schneeberger, Meinert (3), Hustedt (3), Goller (7), Hilgert (3), L. Ringert (5), M. Ringert, Pahnke, Seturski (4), Thölke (1)

HSG Lachte-Lutter –

HG Rosdorf-Grone

25:19 (8:13)

Nach dreißig Minuten spielte der eine oder andere Zuschauer der HSG mit dem Gedanken nach Hause zu gehen. Nur Trainer Oliver Colditz war fest der Meinung, dass noch Hoffnung bestand. „So schlecht wie wir in der ersten Halbzeit streckenweise gespielt haben, konnte es einfach nicht weitergehen. Das war schlicht unmöglich.“ Nach einem recht guten Start (4:2) verlor die HSG mit ihrer jungen Mannschaft komplett die Linie. Dazu kamen Wurfpech und eine nicht ganz sattelfeste Abwehr. Die zweite Halbzeit drohte so zu werden, wie die erste aufgehört hatte. Was dann geschah, lässt sich nur vermuten. Rosdorf war anscheinend der Meinung nach einer komfortablen Sechs-Tore-Führung (16:10) für diesen Spieltag genug geleistet zu haben. Jedenfalls stellten sie schlicht das Handballspielen ein. Lachte-Lutter hingegen spielte hoch diszipliniert, warf mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung unglaubliche dreizehn Tore in Folge (23:16) und drehte damit ein bereits verloren geglaubtes Spiel.

HSG Lachte-Lutter: Bührke, Kerstan (6), An. Colditz (4), M. Reißberg (6), Sa. Gadau (1), Heinrich (3), Si. Gadau (2), Schulze (1), P. Colditz (1), J. Marwede (1), Schönberg.

Von Meike Grieger